Schulprogramm

Vorwort

Das Schulprogramm der Heisterbergschule basiert auf einer Bestandsaufnahme mit dem Evaluationsverfahren des Lüneburger Fragebogens und selbst entwickelter Fragen.

Die Evaluation wurde im Schuljahr 2009/2010 mit Eltern, Schülern und Schülerinnen und Lehrkräften durchgeführt.

Im Februar 2010 fand mit der Unterstützung einer schulexternen Schulentwicklungsberaterin der Landesschulbehörde Hannover in einer schulinternen Lehrerfortbildung, an der auch Eltern- und Schülervertreter teilnahmen, eine Auswertung der bis dahin geleisteten schulischen Arbeit statt.

Das Leitbild der Schule entstand im Schuljahr 2008/2009 nach der Zusammenlegung der ehemaligen Hauptschule Ahlem und der ehemaligen Realschule Ahlem zum
01. August 2008. Das neue Leitbild der Heisterbergschule wurde – ebenso auf einer schulinternen Fortbildung – aus den bereits bestehenden Leitbildern der Hauptschule und der Realschule entwickelt.

Im Jahr 2010 wurden die mittelfristigen Entwicklungsziele und die Maßnahmenplanung bis zum Jahr 2013 erstellt. Einige Maßnahmen sind bereits abgeschlossen.

Da das Schulprogramm zu den Anforderungen und den Rahmenbedingungen der jeweiligen Zeit passen muss, ist eine ständige Weiterentwicklung notwendig.
In das vorliegende Schulprogramm sind gewonnene Erfahrungen und neue Entwicklungen in der schulischen Arbeit bereits eingearbeitet.

 

Das Schulprogramm der Heisterbergschule

           Vorwort

1.         Informationen zur Schule                                                                                           S. 5

1.1       Allgemeines                                                                                                              S. 5

1.2       Organisationsstruktur                                                                                                 S. 5

1.3       Schulgeschichte                                                                                                         S. 6

1.4       Abschlüsse                                                                                                                S. 6

1.5       Kooperationspartner                                                                                                   S. 6

1.6       Lage und sozio-ökonomisches Umfeld                                                                           S. 7

1.7       Erreichbarkeit                                                                                                             S. 7

1.8       Kontaktadresse                                                                                                          S. 8

2.         Das Leitbild der Heisterbergschule                                                                               S. 8

3.         Das pädagogische Profil                                                                                             S. 9

3.1       Die Angebote der Berufsorientierung                                                                           S. 11

3.2       Die Arbeit mit den neuen Technologien                                                                        S. 16

3.3       Der Schüleraustausch mit dem Collège Pasteur                                                            S. 18

3.4       Die Patenschaft für das KZ-Mahnmal Ahlem                                                                 S. 20

4.         Bestandsaufnahme – der Ist-Stand an der Heisterbergschule                                         S. 22

4.1       Qualitätsbereich 1 – Ergebnisse und Erfolge                                                                  S. 22

4.2       Qualitätsbereich 2 – Lehren und Lernen                                                                        S. 23

4.3       Qualitätsbereich 3 – Schulkultur                                                                                   S. 24

4.4       Qualitätsbereich 4 – Schulmanagement                                                                        S. 25

4.5       Qualitätsbereich 5 – Lehrerprofessionalität                                                                    S. 25

4.6       Qualitätsbereich 6 – Ziele und Strategien der Schulentwicklung                                       S. 26

5.         Die schulinterne Evaluation und ihre Ergebnisse                                                            S. 26

6.         Die mittelfristigen Entwicklungsziele und die Maßnahmenplanung bis 2013                      S. 27

7.         Das Fortbildungskonzept                                                                                             S. 29

8.         Qualitätssicherung und Evaluation                                                                                S. 29

9.         Bereits erfolgte Maßnahmen in Bezug auf die Entwicklungsziele                                      S. 30

9.1       Evaluation der Berufsorientierungsmaßnahmen                                                             S. 30

9.2       Maßnahmen zur Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Grundschulen                     S. 32

9.3       Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität                                                     S. 33

10.       Anhang                                                                                                                      S. 38

10.1     Liste der Kooperationspartner                                                                                       S. 38


Das Schulprogramm der Heisterbergschule

1. Informationen zur Schule

1.1 Allgemeines

Die Heisterbergschule ist eine allgemein bildende Haupt- und Realschule. Die frühere Haupt- und Realschule Ahlem trägt den Namen Heisterbergschule seit März 2009. Die Schule wählte diesen Namen, da er im Stadtteil mit der Heisterbergallee und der Heisterberg-Stiftung fest verwurzelt ist und die geographische Lage der Schule bezeichnet.

Die Heisterbergschule wurde zum 01. August 2008 neu gegründet, indem die ehemalige Hauptschule Ahlem und die ehemalige Realschule Ahlem zur Haupt- und Realschule Ahlem (nun Heisterbergschule) zusammengelegt wurden. Die Schule besteht aus einem Realschulzweig und einem Hauptschulzweig. Beide Schulzweige arbeiten nach den jeweils für ihren Schulzweig geltenden rechtlichen Vorgaben.

Die Heisterbergschule hat zurzeit 265 Schülerinnen und Schüler, die in 13 Klassen unterrichtet werden. Die durchschnittliche Klassengröße im Realschulzweig beträgt 21 SchülerInnen, die durchschnittliche Klassengröße des Hauptschulzweiges beträgt 18 SchülerInnen.

Das Kollegium besteht aus 25 Lehrkräften, davon 18  Vollzeitlehrerstellen. Außerdem arbeiten an der Schule zwei Sozialpädagoginnen und ein pädagogischer Mitarbeiter für die Berufsorientierung. Der pädagogische Mitarbeiter ist auch noch an einer weiteren Schule tätig.

 

1.2 Organisationsstruktur

Die HRS Heisterbergschule ist eine teilweise offene Ganztagsschule.

Der Unterricht beginnt um 7.50 Uhr und endet im Vormittagsbereich um 13.15 Uhr.
Nach einer Mittagspause beginnt das freiwillige Nachmittagsangebot. Die Kurse und Arbeitsgemeinschaften enden unterschiedlich. Eine entsprechende Übersicht für das Schuljahr 2012/2013 ist im Anhang zu sehen.

Der Besuch des FNA (Freiwilliges Nachmittagsangebot) ist freiwillig, nur die Klassen-AG (Klasse 6-8) sind verpflichtend. In der Klassen-AG werden Aktionen geplant, Probleme besprochen bzw. es wird die Klassengemeinschaft gefördert.

Darüber hinaus können die Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen aus  verschiedenen Angeboten, teilweise in Kooperation mit außerschulischen Partnern, Angebote für sich auswählen. Die Schüler und Schülerinnen besuchen die Angebote mindestens für ein Halbjahr.

Zur Auswahl stehen sportliche Angebote wie Fußball, Volleyball, Hockey oder Wing Tsun (Selbstverteidigung), Arbeitsgemeinschaften aus dem Bereich Informatik, aus dem sprachlichen Bereich sowie aus dem Bereich Kunst und Musik und Hauswirtschaft oder Theater. Die Anzahl und die Art der Angebote sind abhängig von den Lehrkräften, die für das Nachmittagsangebot zur Verfügung stehen.

Ebenso gehört die Streitschlichter-AG zum Programm. Hier vertiefen die Streitschlichter ihre bereits erworbenen Kenntnisse.

Außerdem bietet sich im Nachmittagsbereich für die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, Förderunterricht, Hausaufgabenbetreuung oder Vorbereitungskurse im Hinblick auf die schriftlichen Abschlussprüfungen zu besuchen.

 

1.3 Schulgeschichte

Das heutige Schulzentrum Ahlem – nunmehr HRS Heisterbergschule – erwuchs aus der ehemaligen Mittelpunkthauptschule Ahlem mit Förderstufe und Realschulzug. Diese Schule war im Gebäude in der Tegtmeyerallee untergebracht, die in der damals selbständigen Gemeinde Ahlem noch Berliner Straße hieß. Nach dem Umzug der Hauptschule mit Realschulzug in das neue Schulgebäude in der Petit-Couronne-Straße 30 fand in der Tegtmeyerallee die Orientierungsstufe Ahlem ihren Platz.

1977 erfolgte die Trennung von Hauptschule und Realschulzug. Letzterer wurde bald als selbständige Realschule anerkannt. Seit dieser Zeit lautete die richtige Bezeichnung für beide Schulen Hauptschule bzw. Realschule im Schulzentrum Ahlem. Das Außengelände, die inneren Pausen- bzw. Freizeitbereiche und die Unterrichtsräume waren und sind allen Schülern und Schülerinnen, egal welcher Schulform bzw. welchem Schulzweig sie angehören, zugänglich. Nach der Schulform getrennte Bereiche gab und gibt es nicht. Für die Lehrer und Lehrerinnen des Schulzentrums gab und gibt es ein gemeinsames LehrerInnenzimmer.

In einem Schulversuch in den 90iger Jahren wurde das „Freiwillige Nachmittagsangebot“ eingeführt, das bis heute zum Profil der Schule, die schon seit langem Ganztagsschule ist, gehört.

Als im Jahr 2004 die Orientierungsstufen in Niedersachsen aufgelöst wurden und die 5. und 6. Klassenstufen an die jeweiligen weiterführenden Schulformen angegliedert wurden, wurde die Realschule Ahlem aus Platzgründen mit ihren 5. bis 8. Klassen im Schulgebäude in der Tegtmeyerallee untergebracht. Die 9. und 10. RS-Klassen verblieben im Schulzentrum. Zum 01. August 2008 erfolgte die Zusammenlegung der Schulen zu einer Haupt- und Realschule (HRS Heisterbergschule), deren gesamte Schülerschaft nun wieder im Schulzentrum Ahlem unterrichtet wird.

 

1.4 Abschlüsse

An der Heisterbergschule können die folgenden Abschlüsse erworben werden:

  • Erweiterter Sekundarabschluss I mit der Berechtigung zum Übergang auf die Oberstufe eines Gymnasiums, eines Fachgymnasiums oder einer IGS / KGS
  • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss

 

1.5 Kooperationspartner

Die Heisterbergschule arbeitet mit zahlreichen Kooperationspartnern zusammen. Dies betrifft vor allem die Berufsorientierung, das Nachmittagsangebot, die Jugend- bzw. Familienhilfe, aber auch die Gewaltprävention, die Mahnmalpatenschaft, den Schüleraustausch und den Sport. Zu den Kooperationspartnern zählen ebenso die abgebenden und die weiterführenden Schulen bzw. die Förderschule.

Die Kooperationspartner und eine kurze Beschreibung der Kooperationsart sind im Anhang des Schulprogramms zu finden.

 

 1.6 Lage und sozio-ökonomisches Umfeld

Die Heisterbergschule liegt im Stadtteil Ahlem am westlichen Stadtrand von Hannover. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Ahlemer Wald, die Sportanlagen der Sportvereinigung Ahlem sowie das Mahnmal des ehemaligen KZ-Außenlagers Ahlem und der englische Kriegsgräberfriedhof.

Durch die Lage am Stadtrand verfügt die Heisterbergschule über großzügig angelegte Pausenaußenflächen, die von den Schülerinnen und Schülern gern genutzt werden.

Die Schülerschaft der Heisterbergschule stammt hauptsächlich aus den Stadtteilen Ahlem, Limmer und Linden. Vereinzelt kommen Schüler und Schülerinnen aus Davenstedt, Badenstedt und auch aus Stöcken.

Nur wenige Schüler und Schülerinnen aus den zu Seelze gehörenden Dörfern besuchen die Heisterbergschule.

Ein hoher Prozentsatz (ca. 70 %) der Schülerschaft kommt aus Migrantenfamilien. An erster Stelle stehen hier türkische Familien, gefolgt von russischen, polnischen und Familien anderer Nationalitäten. Viele Eltern sind alleinerziehend oder haben sogenannte Patchworkfamilien gegründet. Eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler stammt aus sozial schwachen Familien. Die Arbeitslosenquote unter den Eltern ist hoch. Ein Großteil der Eltern sucht den Kontakt zur Schule nur, wenn sie dazu aufgefordert werden. Elternversammlungen sind besonders im Hauptschulzweig oft sehr schwach besucht.

Es wurde in den vergangenen Jahren festgestellt, dass Eltern aus Migrantenfamilien (besonders Türkei) sich zunehmend weniger oder gar nicht um die berufliche Orientierung ihrer Kinder kümmern. Um diese Eltern mehr einzubinden, wurde ein Kontakt zum BTEU (Bund Türkisch-Europäischer Unternehmer/ Herr Feise) aufgebaut. Im BTEU stehen MitarbeiterInnen mit türkischer Herkunft zur Verfügung, mit deren Hilfe auch die Eltern dieser Schüler und Schülerinnen angesprochen werden können, da Sprachbarrieren nicht mehr bestehen. Zudem verfügt der BTEU ebenso über ein eigenes Angebot an Berufsorientierung.

Es ist aber positiv anzumerken, dass sich ein begrenzter Anteil von Eltern sowohl aus dem Hauptschul- als auch aus dem Realschulzweig sehr für die Schule engagiert und bei besonderen Aktivitäten immer zur Verfügung steht. Dies gilt besonders für die Eltern, die dem Schulelternrat und dem Schulvorstand angehören.

 

1.7 Erreichbarkeit

Die Heisterbergschule ist zu erreichen mit

● der Stadtbahnlinie 10 bis zum Endpunkt Ahlem +  15 Min. Fußweg
● den folgenden Buslinien:
- Linie 570 Englischer Friedhof + 10 Min. Fußweg
- Linie 581 Englischer Friedhof + 10 Min. Fußweg
- Linie 120 Endpunkt Ahlem + 15 Min. Fußweg

 

1.8 Kontaktadresse

Heisterbergschule
Haupt- und Realschule
Petit-Couronne-Straße 30
30435 Hannover

Telefon:           0511 / 168-34137
Fax:                 0511 / 168-34111
Email:              heisterbergschule@hannover-stadt.de
Homepage:     www.heisterbergschule.de

Öffnungszeiten: 7.30 Uhr – 15.30 Uhr

Sprechzeiten:

Sekretariat (Frau Höfler):                                           7.30 Uhr – 15.00 Uhr
Schulleitung (Frau Wittwer):                                      nach Vereinbarung
Stellvertretende Schulleiterin (Frau Heinrich):           nach Vereinbarung

 

2. Das Leitbild

In unserer Schule sollen sich alle wohl fühlen. Wir legen besonderen Wert auf Gewaltfreiheit, Toleranz und Zivilcourage. Deshalb gehen wir freundlich, höflich und respektvoll miteinander um.

Eine vertrauensvolle, enge und offene Zusammenarbeit zwischen allen an der Schule Beschäftigten sowie der Schüler- und Elternschaft ist uns sehr wichtig.

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und helfen ihnen dabei, individuelle Neigungen zu erkennen und Stärken auszubauen.

Wir legen Wert auf das Erlernen und Ausüben sozialer Kompetenzen. Diese beinhalten die Übernahme von Verantwortung für sich selbst, für andere und für die Umwelt sowie die Entwicklung von Konflikt- und Empathiefähigkeit und das Einhalten von Regeln.

Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern ein breit gefächertes Wissen vermitteln und sie auf ihr Berufsleben vorbereiten.

Selbständiges Lernen unser Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig.

Unser Ziel ist es auch, unseren Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, das Schulleben aktiv mit zu bestimmen und mit zu gestalten.

Zu Leitsatz Nr. 1:

Die Regeln für den Umgang miteinander sind in der Schulordnung und im Schulvertrag festgeschrieben.

Zu Leitsatz Nr. 2:

Die Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit an Ansprechpartner ihres Vertrauens wie unsere Sozialpädagoginnen, die Beratungslehrerin und auch an die Lehrerinnen und Lehrer wenden.
Die Schulleitung, die Lehrkräfte und alle Mitarbeiter arbeiten kollegial zusammen. Die Kommunikation zwischen der Elternschaft und den Lehrkräften funktioniert gut.

Zu Leitsatz Nr. 3:

Die Arbeit in schulischen und außerschulischen Projekten sowie die Teilnahme an Wahlpflichtangeboten und Arbeitsgemeinschaften fördern die Persönlichkeitsentwicklung.

Zu Leitsatz Nr. 4:

Die aktive Gestaltung der Patenschaft für das Mahnmal Ahlem sowie das Sozialtraining im
5. Jahrgang tragen zum Erlernen und zu der Ausübung sozialer Kompetenzen bei.

Zu Leitsatz Nr. 5:

Die Bereitschaft, Leistungen zu erbringen und die Vermittlung fachlicher Kompetenz werden durch den Unterricht und die Projektarbeit gefördert.
Maßnahmen zur beruflichen Orientierung wie Betriebspraktika und Bewerbungstrainings sind wichtige Bestandteile unserer schulischen Arbeit, in der wir mit außerschulischen Einrichtungen zusammenarbeiten.

Zu Leitsatz Nr. 6:

Eigenverantwortliches Lernen, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie die Anwendung von Lern- und Arbeitsmethoden werden im Unterricht und in der Projektarbeit zwar bereits vermittelt, sollen aber noch ausgeweitet bzw. weiter entwickelt werden.

Zu Leitsatz Nr. 7:

Die Fähigkeiten und Fertigkeiten, das Schulleben mit zu gestalten, werden in der SV-Arbeit und bei der Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler in den schulischen Gremien gefördert. Ebenso trägt dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler Feiern, Feste und andere schulische Veranstaltungen mit vorbereiten, durchführen und im Ahlemer Boten, auf der Homepage und im Jahrbuch darüber berichten.

 

3. Das pädagogische Profil

1. Arbeitsschwerpunkte und Zielsetzungen

Die Heisterbergschule ist eine allgemein bildende Haupt- und Realschule. Die Schule besteht aus einem Realschulzweig und einem Hauptschulzweig. Beide Zweige arbeiten jeweils nach den für ihren Schulzweig geltenden rechtlichen Vorgaben.

Die Heisterbergschule ist eine teilweise offene Ganztagsschule mit schwerpunktmäßiger Ausbildung im Informatikbereich und im Bereich Berufsvorbereitung und Berufsorientierung.

Für ihre Arbeit hat sich die Heisterbergschule folgende Ziele gesetzt:

  1. Die Sicherstellung der Grundlagenbildung für den eventuellen Übergang auf die Oberstufe eines Gymnasiums, eines Fachgymnasiums oder einer IGS/KGS.
  2. Die Sicherstellung der beruflichen Grundbildung
  3. Die besondere Berücksichtigung der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten im Bereich der Datenverarbeitung und der neuen Medien.
  4. Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie Kreativität, problemorientiertes Denken, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.

Zum Schwerpunkt Berufsorientierung/Berufsvorbereitung gibt es ein umfassendes Konzept, das die Inhalte der Unterrichtsarbeit, vertiefende Projekte und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern beinhaltet.

Die einzelnen Fachbereiche ergänzen den Schwerpunkt Berufsorientierung/Berufs­vorbereitung durch zusätzliche Angebote und/oder die Vermittlung von fachspezifischen und fächerübergreifenden Arbeitsmethoden. Es wird angestrebt, die Palette der Angebote noch zu erweitern.

Im Fachbereich Sprachen sind der Schüleraustausch mit der französischen Partnerschule und die Spanisch-AG zusätzliche Angebote.

Im Fachbereich MuKuBi finden die folgenden Projekte statt:

  • Kunst: Zusammenarbeit mit Künstlern im Rahmen von Projekttagen
  • Nutzung des Kunstvermittlungsprogramms ‚Kunst im Kontext’ des Kunstvereins Hannover
  • Zusammenarbeit mit Museen (Teilnahme an Workshops, Führungen usw.)
  • Musik: Kontakt und Zusammenarbeit mit Oper und Theater (Xplore Projekt)

 

Im Fach Sport trägt der Erwerb von Sportabzeichen (Schwimmen, Laufen, Jugend trainiert für Olympia) zur erweiterten Qualifizierung der Schüler und Schülerinnen bei.

Die Qualifizierung der Schüler und Schülerinnen im Schwerpunkt Informatik erfolgt wie nachfolgend beschrieben.

  1. Vermittlung erster Grundlagen des Umgangs mit dem Computer (Kl. 5)
  2. Aufbauende Schulungen im Wahlpflicht- und Profilbereich (Kl 6 – 10 des RS-Zweiges)
  3. Computerarbeitsgemeinschaften im FNA
  4. Arbeit mit dem Computer im Fachunterricht
  5. Hinführung interessierter Schüler und Schülerinnen zum Erwerb des Europäischen Computerführerscheins

 

2. Besonderheiten der Schulzweige

Im Realschulzweig ist Englisch in den Klassen 5 – 10 Pflichtfremdsprache. Wahlpflichtfremdsprache ist Französisch (Klasse 6 – 10). In den Klassen 6 – 8 werden
4 Wochenstunden Wahlpflichtkurs unterrichtet. Wahlpflichtangebote sind: Französisch, Informatik, Werken, Kunst, Religion, Erdkunde, Deutsch oder Sport.
 
In den Klassenstufen 9/10 findet 4-stündiger Profilunterricht in den Profilen Sprachen, Gesundheit und Soziales, Wirtschaft und Technik statt.

In Klasse 9 werden 2 Betriebspraktika durchgeführt.

Im Hauptschulzweig gibt es das besondere Angebot der freiwilligen 10. Klasse.

In den Klassen 9 und 10 werden 4 Wochenstunden Wahlpflichtkurs in den Fächern Werken, Kunst, Hauswirtschaft und Technik unterrichtet.

In Klasse 9 werden 2 Betriebspraktika durchgeführt.

 

3. Das Freiwillige Nachmittagsangebot

Wie schon an anderer Stelle beschrieben, bietet die Heisterbergschule neben dem verpflichtenden Lernangebot zahlreiche Arbeitsgemeinschaften an. Das Angebot wird ständig erweitert.

Die Heisterbergschule verfügt über einen großzügigen Freizeitbereich, der von zwei Sozialpädagoginnen betreut wird. Die Sozialpädagoginnen engagieren sich im AG-Bereich, im Sozialtraining und in der Konfliktlösung. Sie werden  von der Beratungslehrerin unterstützt.

 

4. Besondere Projekte

Neben der Projektarbeit zu verschiedenen Themen unter Einbindung von Experten ergänzen besondere Projekte wie der oben erwähnte Schüleraustausch mit der Partnerschule Collège Pasteur in Petit-Couronne (Normandie/Frankreich), Klassen-/Projektfahrten, Exkursionen und Studienfahrten in das europäische Ausland das Lernangebot der Heisterbergschule im sprachlichen und im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich.

Ebenso haben Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein zu erwerben. Der Computerführerschein ist das international eingeführte Zertifikat für Computer-Grundkenntnisse. Die Heisterbergschule ist zertifiziertes Prüfungszentrum.

Im Rahmen der Patenschaft für das Mahnmal des ehemaligen KZ-Außenlagers Ahlem engagieren sich Schüler/-innen und Lehrkräfte mit Beiträgen zu Gottesdiensten und Gedenkveranstaltungen. Die Heisterbergschule arbeitet hierbei mit dem Arbeitskreis ‚Bürger gestalten ein Mahnmal` zusammen.

Die Konzepte dieser besonderen Projekte werden im Folgenden detailliert beschrieben.

 

3.1 Die Angebote der Berufsorientierung

Grundsatz

Berufsorientierung ist eine wichtige Aufgabe unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf eine begründete Berufswahlentscheidung vorbereitet und zur Aufnahme einer Berufstätigkeit befähigt werden. Es soll ein erfolgreicher und nahtloser Übergang von der Schule in den Beruf geebnet werden.

In Kooperation mit Betrieben, Wirtschaftsverbänden, Berufsbildenden Schulen, der Berufsberatung und anderen außerschulischen Partnern werden berufsorientierende Maßnahmen auf der Grundlage der schulformspezifischen Zielsetzungen durchgeführt.

Schwerpunkte der Berufsorientierung an der HRS Heisterbergschule

  • Informationsgewinnung
  • eigene Interessen und Fähigkeiten kennen lernen
  • Selbst- und Fremdeinschätzung abwägen
  • Berufswege und Berufe kennen lernen
  • Berufsfelder auswählen und Alternativen finden
  • Praxiserfahrungen sammeln
  • Berufsplanung und Bewerbung
  • Dokumentation
  • Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche

 

Umsetzung in den einzelnen Jahrgängen (siehe Plan)

  • Informationsschriften
  • BIZ Besuche
  • Kompetenzfeststellung
  • Bewerbungstraining
  • Praxistage
  • Praktika
  • BBS Informationen
  • Berufswahlordner
  • Kooperationen

 

An der Berufsorientierung sind beteiligt:

  • Fachlehrer aller an der Berufsorientierung beteiligten Fächer
  • Berufsberater der Agentur für Arbeit
  • Personen an außerschulischen Lernorten
  • Vertreter von Wirtschaftsverbänden
  • Eltern

 

 

Das Konzept für die Berufsorientierung an der Heisterbergschule

 

Jahrgang 7

 Themen

  Inhalte

Erkenntnisgewinnung

Besonderheiten

Außerschulische Lernorte

 

Potenzialanalyse

 

März / Mai

 

Erarbeiten von sozialen, verbalen, handwerklichen, logischen Kompetenzen

 

Erkennen von persönlichen Interessen, Neigungen und Kompetenzen und anschließender Weiterentwicklung.

 

LEB
3 Tage

 

Werkstattphase

 

 

Einblicke in verschiedene Berufsfelder und verwandte Berufe

 

Theoretische Einführung und Erstellung von Werkstücken
(5 unterschiedliche Gewerke)

 

Projekt mit dem LEB
10 Schultage in Werkstätten

 

Jahrgang 8

Themen

 

Inhalte

Erkenntnisgewinnung

 

Besonderheiten

Außerschulische Lernorte

 

BIZ Besuch

April/Mai

 

Besuch des BIZ der Agentur für Arbeit

 

Kennen lernen des BIZ

 

BIZ
3 Stunden

Kompetenz-feststellung

 

Dezember-Februar

Fähigkeiten / Fertigkeiten erkennen

Herausfinden eines beruflichen Ziels

Projekt mit dem BNW
1 Woche bzw. mit geschulten Lehrkräften

Benimmkurs

 

2. Halbjahr

Umgangsformen-seminar

Allgemeine Umgangsformen / Moderne Kommunikation

Tanzschule Wöbbekind in Barsinghausen
1 Tag

Zukunftstag

April

Besuch eines Betriebes

Berufe kennen lernen (Tätigkeitsmerkmale / Arbeitsabläufe)

1 Tag

Erste Schritte zur Berufsfindung

Seminar zur zielgerichteten Berufsweg-planung

Herausfinden von Interessen und Erarbeitung eines beruflichen Ziels

1 Woche
Haus Zeppelin, Goslar

 

Jahrgang 9

Themen

 

Inhalte

Erkenntnisgewinnung

Besonderheiten

Außerschulische Lernorte

Betriebspraktikum

 

HS
September +
März/April

RS
November +
Februar/März

Betriebspraktikum

 

Vorbereitung des Praktikums

Durchführung des  Praktikums

Nachbereitung des Praktikums

Verhaltensregeln im Betrieb
Vorbereitung der Praktikumsmappe
Kennen lernen von Berufen
Kennen lernen von Betrieben

Überprüfen der eigenen Fähigkeiten und Interessen

Darstellung eines Berufsbildes und der Erfahrungen in Berichtform

 

Reflektion über die Erfahrung im Betrieb und Entscheidung für die weitere Berufswahl

Praktikumsbetriebe
in Hannover
2x14 Tage während der Schulzeit

Unterrichts-verbund

 

Dezember

Unterrichts-verbund mit den BBS

Kennen lernen eines Berufsfeldes in der Berufsschule

BBS 3, BBS 7, BBS Handel, Justus v. Liebig; 1x pro Woche, insgesamt 4x

Patenmodell
Berufswahlpaten

ab November

Förderung beruflicher Ausbildung

Kenntnisse über Berufe erlangen
Recherchieren von Ausbildungsplätzen
Erstellen von Bewerbungen

Patenmodell mit dem Freiwilligenzentrum
Hannover

Berufsberatung

 

Vorstellung der Berufs-
beraterin im September

Individuelle Berufsberatung

 

Orientierung in der Berufslandschaft
Erkenntnis über den aktuellen Ausbildungsmarkt
Erkenntnis über Bildungswege

Beratung durch Frau Herbst, Agentur für Arbeit

Bewerbungs-training bei der AOK

Oktober / November

Bewerbungs-mappen
Bewerbungs-gespräche
Videoaufnahmen
Eignungstests

Kennen lernen und Trainieren von Bewerbungs-strategien
Rollenspiele
Telefontraining

AOK
Frau Preuß-Greiner
1 Tag

Fit für die Wirtschaft

Frühjahr oder Herbst

Einführung / Erarbeitung unterschiedlicher wirtschaftlicher Themen / Bewerbungs-training

Kennen lernen des Berufsfeldes Banken / Versicherungen und wirtschaftlicher Grundbegriffe

TARGO Bank
4x 2 Stunden

Projekt Mobilität

 

Oktober

Berufsbilder
Bahnhof / Flughafen / Bundespolizei

Kennen lernen verschiedener Berufsbilder im Bereich des Verkehrswesens

Deutsche Bahn / Flughafen Hannover

Berufs-orientierungstag für Mädchen

 

November

Vorstellung von VW Nutzfahrzeugen und Informationen über gew. / technische Ausbildungs-berufe

verschiedene gewerblich-
technische Berufe und duale Studiengänge kennen; in den Berufsalltag hineinschnuppern

VW Nutzfahrzeuge

 

Jahrgang 10

Themen

 

Inhalte

Erkenntnisgewinnung

Besonderheiten

Außerschulische Lernorte

Berufsberatung

 

Individuelle Berufsberatung

 

Orientierung in der Berufslandschaft
Erkenntnis über den aktuellen Ausbildungsmarkt
Erkenntnis über Bildungswege

Beratung durch Frau Herbst, Agentur für Arbeit

Berufsbildende
Schulen

Dezember

Information über BBS in Vollzeitform

Erkenntnis über Bildungswege

Agentur für Arbeit (Frau Herbst)

Ausbildung oder Abitur

 

nach Bedarf

Sinn der allgemeinen Hochschulreife

Schüler lernen Vor- und Nachteile des Wechsels auf das Gymnasium abzuwägen

IHK- Mentorenprojekt

Business-Knigge

 

nach Absprache

Benimmtraining

Schüler vertiefen Benimmregeln für das Berufsleben

AOK

Auftritt und Wirkung

 

nach Absprache

Erweiterung des Repertoires an Ausdrucks-möglichkeiten

Kenntnisse über Körpersprache, Gestik, Mimik
Schulung des persönlichen Auftritts und der Selbst- und Fremdwahrnehmung

Seminar mit dem Schauspieler Bengt Kiene
1 Tag

 

Besondere Veranstaltungen oder Projekte

Infomobil der Metall- und Elektroindustrie

Alle zwei Jahre können sich die Schüler und Schülerinnen der 8. – 10. Klassen im Infomobil über Ausbildungsberufe und Ausbildungschancen in der Metall und Elektroindustrie auf anschauliche Weise informieren.

Profil Wirtschaft (Jahrgänge 9 und 10)

Das Lernen im Profil Wirtschaft ist geprägt durch Prozessdenken, Kommunikation und Problemlösung im Team z.B. in unterschiedlichen Themenfeldern (sh. Curriculum).

Praktische Erfahrungen können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Schülerfirma sammeln. Eine neue Schülerfirma ist im Aufbau.

Medienkompetenz und der Umgang mit Arbeits- und Präsentationstechniken bilden einen weiteren Schwerpunkt. Die Vorbereitung auf die Prüfungsmodule (Betriebssysteme, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation) für den ECDL (Europäischer Computerführerschein) ist Bestandteil des Unterrichts.

 

3.2 Die Arbeit mit den neuen Technologien

Das Medienkonzept

Das vorliegende Medienkonzept zielt auf Kompetenzerweiterung in den folgenden Arbeits-bereichen:

  • Nutzung des Internets als Recherchemedium zur Informationsentnahme, Material-beschaffung, Aktualisierung und Visualisierung von Lerninhalten
  • Medienkompetenz im Sinne der Handhabung grundlegender Anwenderprogramme sowie des Internets
  • Medienkompetenz im Sinne von Informationssuche, Auswertung, Bewertung und Präsentation
  • Medienkompetenz im Sinne von Medienkritik (kritischer und verantwortungs-bewusster Umgang)
  • Förderung der Schlüsselqualifikationen, z.B. Kreativität, problemlösendes Denken, Produktorientierung

 

Gegenwärtig verfügt die Heisterbergschule über drei Computerräume, die mit insgesamt
62 (24 / 24 / 14) Schüler-Rechnern, einem WindowsServer zur Userverwaltung und einem InternetServer mit einem Antivirenprogramm und der Filtersoftware „Time for Kids“ ausgestattet sind. Das eingesetzte Betriebssystem ist Microsoft Windows XP, INIS die pädagogische Plattform. Auf den Schüler-Rechnern sind das Software-Paket Microsoft Office 2003 und fachspezifische Programme (z.B. Crocodile Chemistry, Crocodile Physics und Mathematiksoftware wie Smile und Dynageo) installiert. Zur weiteren Ausstattung der Räume gehören Laserdrucker und Deckenbeamer.

Im Lehrerzimmer stehen den Lehrerinnen und Lehrern 2 Arbeitsplätze zur Verfügung.
 
Da die drei Computerräume zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind, können die Computer im ältesten Raum (Aufbaujahr: ca 2002) nur noch für wenige Anwendungen genutzt werden.

Einen Schwerpunkt setzt die Heisterbergschule auf eine umfassende Grundlagenausbildung für alle Schülerinnen und Schüler. Wir haben ein umfangreiches Angebot an Wahlpflichtkursen und AG’s in diesem Fachbereich aufgebaut und bieten unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit den ECDL (Europäischer Computerführerschein) oder auch die Cyber-Licence zu erwerben.

                                   Klasse 5          Einführung in die Informatik / Internet


                                   Klasse 6          WPK Informatik (WORD / Internet)


                                   Klasse 8          Wahlpflichtunterricht Informatik zur Vorbereitung
                                                           des Profilunterrichts in Klasse 9  => Cyber Licence

                                   Klasse 9/10     Integration der Informatikinhalte im Profil Wirtschaft
                                                           Powerpoint / Excel / Einführung Datenbanken => Integration der Inhalte des ECDL mit der Möglichkeit die Prüfungen abzulegen

Im Hauptschulzweig wird das Fach Informatik ab der Klassenstufe 8 als Wahlpflichtkurs für alle Schülerinnen und Schüler angeboten. Inhaltliche Schwerpunkte sind Grundkenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation.
Die Inhalte des Projekts „Cyber licence“ werden in Projekte integriert.

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Einbindung der medialen Möglichkeiten in den täglichen Unterricht. Dazu können die Computerräume von allen Fächern genutzt werden. Die notwendigen Grundkompetenzen – z.B. Durchführung einer Internetrecherche, Erstellen von Präsentationen usw. sind den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Wahlpflichtkurse vermittelt worden. Ergänzend stehen seit Herbst 2011 sechs Laptops für Gruppenarbeiten und  eine interaktive Tafel in einem Biologiefachraum zur Verfügung. Der Netzwerkausbau erfolgte bisher zusätzlich zu den Computerräumen für die Fachräume im Biologiebereich.

Der schuleigene Arbeitsplan Informatik gibt eine Übersicht über die Verteilung der Inhalte für die Kurse in den einzelnen  Klassenstufen.

Die schuleigenen Arbeitspläne der Fachgruppen (Sprachen / NTW / GSW / AWT / MuKuBi) beinhalten die konkreten Projekte und Inhalte zur Einbindung der Computer in den Unterricht.

 

Weitere Ausbaupläne:        

  • Aufrüstung / Umgestaltung des ältesten Computerraumes (14 Plätze) mit moderneren Rechnern
  • Einrichtung eines Fachraumes Sprachen mit Internet, einem fest installierten Rechner und einem Beamer
  • Einrichtung eines Fachraumes GSW mit Internet, einem fest installierten Rechner und einem Beamer
  • Erweiterung des Netzwerkausbaus auf die Fachräume Physik mit Rechner und Beame
  • Alternativ kann in jedem dieser Fachräume auch eine interaktive Tafel eingerichtet werden.
  • Aktualisierung der benutzten Software-Pakete (Windows 7 / Office 2010)
  • Alle weiteren Ausbaupläne sind immer abhängig von den politischen Entscheidungen zum Schulstandort Ahlem.

 

3.3 Der Schüleraustausch mit dem Collège Pasteur

Das Konzept für den deutsch-französischen Schüleraustausch

Das Schulzentrum Hannover-Ahlem verbindet seit 35 Jahren eine Schulpartnerschaft mit dem Collège Pasteur in Petit-Couronne bei Rouen, der Hauptstadt der Haute-Normandie/Frankreich. Die Schulpartnerschaft ist eng verbunden mit der offiziellen Partnerschaft zwischen den Gemeinden Ahlem und Petit-Couronne. Erste Begegnungen zwischen führenden Gruppen der örtlichen Sport- und Kulturvereine und zahlreiche Familienkontakte gingen der Schulpartnerschaft in den Jahren 1967 bis 1970 voraus.
1972 verlebte dann eine Schülergruppe des Collège Pasteur aus Petit-Couronne ihren ersten Aufenthalt in Ahlemer Gastfamilien und 1973 reisten Schüler der Realschule Ahlem zum Gegenbesuch in die Normandie.

Seit dieser Zeit bildet der Schüleraustausch zwischen diesen beiden Schulen eine der Hauptaktivitäten der regen Partnerschaft zwischen beiden Gemeinden, die finanziell in großzügiger Weise von den örtlichen Partnerschaftsvereinen und den politischen Gremien unterstützt und gefördert wurde.

Während in den Anfangsjahren Französischklassen der 10. Jahrgangsstufe der Realschule Ahlem geschlossen am Schüleraustausch teilnahmen, sind heute vorwiegend Schüler des 6., 7. und 8. Schuljahres des Realschulzweiges der Haupt- und Realschule Ahlem beteiligt. Seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 nehmen auch Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweiges teil. Alle Schüler besuchen vor Beginn des Austausches eine vorbereitende Arbeitsgemeinschaft, damit sie die nötigen Grundlagen und eine gewisse Sicherheit für den Frankreichaufenthalt erlangen. Die AG wird angeboten, wenn die Anzahl der teilnehmenden Schüler und Schülerinnen feststeht. Dies ist in der Regel im Dezember der Fall.

Die Planung, Organisation und Durchführung des gesamten Schüleraustausches liegt auf deutscher wie auch auf französischer Seite in den Händen der jeweiligen Schulleitungen, der verantwortlichen Fremdsprachenlehrer und der beteiligten Schüler und ihrer Eltern (sh. Programm). Das Buffet für den Abschlussabend zum Beispiel wird mittels Planung durch die Lehrkräfte von den Eltern der teilnehmenden Schüler hergerichtet.

Der Schüleraustausch geht alljährlich immer in gleicher Weise vonstatten. Während die französische Schülergruppe in Begleitung ihrer Lehrer meist zuerst nach Ahlem kommt, reisen die deutschen Schüler mit ihren Lehrern Wochen später zum Gegenbesuch nach Petit-Couronne. Zeitpunkt und Dauer der Aufenthalte im Gastland sind jedoch von den allgemeinen Schulterminen abhängig und müssen dementsprechend koordiniert werden. Zurzeit wird darüber nachgedacht, jährlich entweder nur die Fahrt nach Frankreich stattfinden zu lassen oder nur die französischen Gäste in Ahlem zu empfangen. Die terminliche Überlastung der deutschen, aber auch der französischen Schule macht diese Überlegungen notwendig.

Die Schüler werden immer in den Familien der Partnerschüler des Gastlandes untergebracht. Während des einwöchigen Aufenthaltes wird den Gästen in Deutschland bzw. in Frankreich ein reichhaltiges und interessantes Programm geboten. Neben Museumsbesuchen, Stadt- und Betriebsbesichtigungen und Ausflugsfahrten in die Umgebung, nehmen die Schüler auch am Unterricht und an sportlichen Aktivitäten der jeweiligen Gastschule teil. Höhepunkte der jährlichen Programme sind in Deutschland ein Ausflug nach Bremen oder Hamburg und in Frankreich eine Tagesfahrt nach Paris mit Besichtigungen berühmter Bauwerke.

Die Austauschprogramme haben das gemeinsame Ziel, den Schülern das andere Land, seine Menschen und seine kulturellen Eigenarten näher zu bringen. Außerdem sollen die Schüler, die Französisch lernen, auch die Sprache der Freunde besser verstehen und sprechen lernen. Erfolge sind hier vor allem im Bereich des Hörverstehens, aber auch in der Alltagssprache zu spüren.

Für die Schüler und Schülerinnen, die kein Französisch lernen, ist die Teilnahme am Austausch eine gute Möglichkeit, ein fremdes Land aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen und zu erkennen, dass englische Sprachkenntnisse bei der Verständigung zwischen Menschen, die die Sprache des anderen nicht sprechen, von großem Nutzen sind. So leistet der Schüleraustausch auch einen Beitrag zur Sprachfertigkeit des Mediating in der englischen Sprache.

 

3.4 Die Patenschaft für das KZ-Mahnmal Ahlem

Das Konzept für die Mahnmalpatenschaft
Am 10.04.2000 übernahm die damals selbständige Hauptschule Ahlem die Patenschaft für das Mahnmal Ahlem. Sie arbeitete dabei – so wie auch die Heisterbergschule jetzt – eng mit dem Arbeitskreis ‚Bürger gestalten ein Mahnmal’ zusammen. Es wurde ein Stufenplan für alle Schuljahrgänge entwickelt, in dem schulische Aktivitäten zur Gestaltung der Patenschaft festgelegt wurden. Diesen Stufenplan hat die Heisterbergschule übernommen.
Von der Mahnmalpatenschaft und den damit verbundenen Lernanlässen verspricht sich die Schule viele positive Effekte, die das Schulprofil stärken und auch zur Schulentwicklung beitragen.

 

 

Stufenplan für die einzelnen Klassenstufen
(GK-Beschluss der HS vom 30.06.1999, ergänzt durch den Beschluss der FBK GSW vom 27.04.2005)

Kl. 5

- Einführung in das Sachgebiet Mahnmal-Patenschaft
- Informationsgang zum Mahnmal
- Erfahrungsaustausch mit Schülern und Schülerinnen der höheren Jahrgänge

Kl. 6

- Vertiefung der Informationen zur Mahnmal-Patenschaft
- weitere Heranführung an das Thema (adäquate Literatur, Filme, Videos etc.)
Kl. 7

- Zeitzeugin Frau Ruth Gröne einladen und gemeinsam das Mahnmal besuchen
- Pflege der Anlagen und Pflanzen
- Stadtführer Ahlem (eine Unterrichtseinheit als Einstieg in die Thematik)
- Beteiligung an ökumenischen Gottesdiensten am Mahnmal

Kl. 8

- thematische Auseinandersetzung in einer Unterrichtseinheit, die evtl. von der Fach-
  bereichskonferenz GSW zu erarbeiten ist.

Kl. 9/10

- Besuch der Gedenkstätte Ahlem
- Zeitzeugengespräche
- Fahrt zur Gedenkstätte Bergen-Belsen und/oder Neuengamme/Bullenhuser Damm
- Behandlung von Unterrichtslektüre (z.B. Anne Frank)
- Mahnwachen
- Mitgestaltung von Gedenkfeiern (am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialis-,
  mus/ 27.Januar, am Befreiungstag des KZ Ahlem/10. April, am Tag der Reichs-
  progromnacht/ 9. November, am Volkstrauertag im November)

Seit der Übernahme der Patenschaft engagieren sich die Schüler und Schülerinnen und ihre Lehrkräfte bei der Gestaltung von Gedenkgottesdiensten und Gedenkfeiern und bei der Gestaltung von Feiern zu besonderen Anlässen, die das Mahnmal betreffen. In diesem Zusammenhang ist es ihnen möglich, auch mit Überlebenden aus Israel in Kontakt zu treten und diese in Zeitzeugeninterviews zu befragen. Desgleichen können Schüler und Schülerinnen und auch Lehrkräfte an Fahrten des Arbeitskreises in das ehemalige KZ-Außenlager und in das ehemalige Erziehungs- und Arbeitslager Lade teilnehmen.

Zum 60. Befreiungstag des KZ Ahlem am 10.04.2005 fertigte die ehemalige Hauptschule Ahlem ein Gedenkbuch an. Die Schüler und Schülerinnen und die Lehrkräfte gestalteten mit sehr viel persönlichem Engagement ein 294 Seiten umfassendes Buch mit dem Titel „Ich bin gewesen in Ahlem“. Die Jugendlichen der 5. bis 10. Klassen gestalteten für jedes Opfer des Lagers eine Seite mit den persönlichen Daten der Getöteten. Sie malten Bilder, schrieben Texte und verliehen darin ihren Emotionen Ausdruck. Die Arbeit für das Projekt fand im Unterricht statt, viele Schüler arbeiteten trotzdem freiwillig in ihrer Freizeit weiter und ließen das Buch zu einem wahren Schatz werden.
Das Buch wurde im Beisein eines Überlebenden aus Israel feierlich der Öffentlichkeit übergeben und auch im niedersächsischen Landtag ausgestellt, bevor es anschließend in der Gedenkstätte in Ahlem seinen Platz fand. Eine Kopie des Gedenkbuches ist in der Schule ausgestellt.

Weitere Kopien des Buches sind zu sehen in

  • der nationalen  Gedenkstätte in Yad Vashem in Israel
  • in dem United States Holocaust Memorial Museum in Washington
  • im Jüdischen Museum in Berlin

Am 8. Mai 2009 übernahm die Heisterbergschule

in einer sehr stimmungsvollen Feierstunde

die Patenschaft. Die Schüler und Schülerinnen beider

Schulzweige trugen Gedichte und selbst verfasste

Texte vor, in denen sie ihre Gefühle bei der Betrachtung

der Asphalttafeln des Mahnmals in sehr eindringlicher

Weise beschrieben.

Durch die vielen alljährlichen Veranstaltungen am

Mahnmal bzw. am Platz der ehemaligen Synagoge (Rote Reihe)

in Hannover und die damit verbundene Vor- und Nachbereitung

sowie durch die vielfältigen außerschulischen Verbindungen

ist die Mahnmalpatenschaft ein fester und wichtiger

Bestandteil des Schullebens der Heisterbergschule.

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Bestandsaufnahme – der Ist-Stand an der HRS Heisterbergschule

Mit Hilfe der schulinternen Befragung im Schuljahr 2009/10 konnte eine Bestandsaufnahme zu den Qualitätsbereichen des Orientierungsrahmens für Schulqualität erfolgen.

4.1 Qualitätsbereich 1 – Ergebnisse und Erfolge

Die Schule arbeitet ständig an der Verbesserung der fachlichen und sozialen Kompetenz sowie an der Selbstkompetenz. Sie beteiligt sich an sozialen Projekten wie zum Beispiel dem Weltkindertag oder an Projekten in Zusammenarbeit mit ihrem Kooperationspartner Hilcura Treff e.V.

Zu der Arbeit an Projekten gehört auch die regelmäßige aktive Teilnahme an Gedenkveranstaltungen im Rahmen der Patenschaft für das ehemalige KZ-Außenlager Ahlem, die in der Öffentlichkeit sehr positiv aufgenommen wird.

Auch an Wettbewerben nimmt die Schule erfolgreich teil, so zuletzt am Internet-Teamwettbewerb Französisch sowie an Wettbewerben im Bereich der neuen Technologien (N21) und im Bereich Deutsch.

Schüler und Schülerinnen und Eltern beteiligen sich aktiv an Projekten im Stadtteil (Weihnachtsmarkt, Stadtteilfeste).

Die schulischen Aktivitäten werden auf vielfältige Weise veröffentlicht (Stadtteilblatt Ahlemer Bote, Jahrbuch, Homepage). Die Berichte werden von Schülern und Schülerinnen, aber auch von Lehrkräften verfasst.

Zusätzliches Engagement von Schülern und Schülerinnen fließt in die Beurteilung des Sozialverhaltens ein und wird auch in den Zeugnissen durch entsprechende Bemerkungen, aber auch durch Anerkennungen bei den Abschlussfeiern gewürdigt.

Die Kriterien zur Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens werden den Schülern und Schülerinnen rechtzeitig zur Kenntnis gegeben, verbesserungswürdiges Arbeits- und Sozialverhalten wird in den Unterlagen zur individuellen Lernentwicklung ebenso wie die fachlichen Leistungen protokolliert, in den Zeugniszusatzblättern detailliert beschrieben und mit Eltern und Schülern besprochen.

Die Schule steht mit Schülern und Eltern in regelmäßigem Austausch (Befragung, Gespräche, Elternsprechtage, schulische Gremien). Bei Unstimmigkeiten wird unter Zuhilfenahme eines Beschwerdekonzepts für Abhilfe gesorgt.

Die Schule bemüht sich, im Inneren des Gebäudes für ein gepflegtes Erscheinungsbild Sorge zu tragen (Schülerordnungsdienst, Verschönerungsaktionen, Putztag, Bilder, Vitrinen). Da die Schule 2013 in das Schulgebäude in der Tegtmeyerallee umziehen soll und es politischer Wille ist, das jetzige Schulgebäude abzureißen, führt der Schulträger im inneren und äußeren Schulbereich seit mehreren Jahren nur noch die notwendigsten Instandsetzungsmaßnahmen aus. Arbeiten zur Verschönerung werden nicht ausgeführt.

Durch ihre Bemühungen, die Unterrichtsqualität ständig zu verbessern und durch ein umfassendes Berufsorientierungskonzept sorgt die Schule dafür, dass die Schüler und Schülerinnen den Schulabschluss ihrer Wahl erreichen.

 

4.2 Qualitätsbereich 2 – Lehren und Lernen

Die Fachbereiche überarbeiten ihre Lehrpläne in regelmäßigen Abständen, auch in Bezug auf das Leitbild. Es werden fächerübergreifende Absprachen getroffen. Der Unterricht wird ergänzt durch zahlreiche Projekte, Tages- und Klassenfahrten bzw. Exkursionen (GSW, Mukubi, NTW, Sprachen, AWT).

Die neuen Technologien werden entsprechend des Medienkonzepts im Unterricht verwendet (Computerräume, Computerführerschein, Cyber Licence, Einsatz des interaktiven Whiteboards).

Zur Entscheidungsfindung der Schüler und Schülerinnen für die Berufs- und Arbeitswelt werden die Programme des Berufsorientierungskonzepts durchgeführt. Dabei kooperiert die Schule mit zahlreichen außerschulischen Partnern. Es finden regelmäßige Beratungen zur Schullaufbahn (BO-Mitarbeiter, Beratung der Agentur für Arbeit) statt. Der Berufswahlpass wird eingesetzt.

Das Beratungskonzept wird ergänzt durch die Angebote der Sozialpädagoginnen und der Beratungslehrerin (Beratungskonzept) Der Stufenplan für den Umgang mit Absentismus hilft der Schule dabei, Fällen von Absentismus gezielt entgegen zu wirken.

Die Schule unterstützt und betreut die Schüler und Schülerinnen in den Bereichen Hausaufgabenhilfe, Förderunterricht und in den Arbeitsgemeinschaften.

Die in der Fortbildung zur systematischen Unterrichtsentwicklung erlernten Module zum selbst gesteuerten Lernen sowie zur Team- und Kommunikationsfähigkeit werden schrittweise erprobt und evaluiert. Sie werden auch den Kollegen und Kolleginnen zugänglich gemacht, die nicht an der Fortbildung teilgenommen haben. Hospitationsmöglichkeiten zur Veranschaulichung werden gewährt.

 

4.3 Qualitätsbereich 3 – Schulkultur

Die Grundlage für den Umgang miteinander sind die Schulordnung, der Schulvertrag und die Klassenregeln, an deren Erstellung auch Schüler und Eltern mitgewirkt haben.

Weitere wichtige Bestandteile sind das Grundlagen-Sozialtraining mit der Sozialpädagogin in Klasse 5 und auch in den darauf folgenden Klassenstufen bzw. bei konkreten Anlässen, das Streitschlichter-Programm und das Konzept im Umgang mit Mobbing.

Konsens aller an der Heisterbergschule tätigen Lehrkräfte und Mitarbeiter ist, dass bei Mobbing und Gewaltaktionen jeglicher Art sofort eingegriffen wird. In diesem Zusammenhang besteht eine enge Kooperation zum Präventionsteam der Polizeiinspektion Hannover-West und zu dem zuständigen Kontaktbeamten. Die Mitarbeiter der Polizei führen in den Klassen Veranstaltungen zu den Themen Zivilcourage, Handymissbrauch, Sicherheit im Netz, Drogenmissbrauch und auch Fortbildungen für das Kollegium (z.B. Verhalten in Krisensituationen) durch. Auch die Wing-Tsun-AG eines ehemaligen Schülers (Leiter einer Wing-Tsun-Schule) und die Aktivitäten des Sportbereichs sind Bestandteile der Gewaltprävention.

Die Bewegungsmöglichkeiten auf dem weiträumigen Schulgelände, die Freizeiträume und auch die Größe der Klassenräume im Verhältnis zu den Klassenfrequenzen leisten einen wertvollen Beitrag.

Durch die Arbeit im Rahmen der Patenschaft für das KZ-Mahnmal werden die Schüler und Schülerinnen dafür sensibilisiert, die Folgen von Gewalt und Diskriminierung zu erkennen und diese Erkenntnis in den Schulalltag hineinzutragen.

Auch die Eltern wirken bei der Gewaltprävention mit, indem Elternvertreter bei Klassenkonferenzen oder auch teilweise bei Konfliktgesprächen anwesend sind und aus ihrer Position heraus zur Lösung von Konflikten beitragen.

Eltern und Schüler nahmen an der schulinternen Befragung, an der Entwicklung des Leitbildes und an der Schulprogrammentwicklung teil. Alle Gremien wurden und werden immer frühzeitig und regelmäßig über Entwicklungen und Planungen informiert. Teile der Eltern- und Schülerschaft übernehmen Verantwortung in den Ämtern aber auch in der Präsentation der Schule nach außen.

Die Schule pflegt ihren Kontakt zur Grundschule Ahlem, zum Georg-Büchner-Gymnasium Letter und zu den Berufsbildenden Schulen 11, 7 und 3, wo Schüler und Schülerinnen der Heisterbergschule den Verbundunterricht wahrnehmen.

Ein wertvoller Bestandteil der schulischen Arbeit ist der Schüleraustausch mit dem Collège Pasteur in Petit-Couronne / Normandie (siehe Konzept).

 

4.4 Qualitätsbereich 4 – Schulmanagement

Die Schulleitung organisiert einen intensiven und regelmäßigen Informationsaustausch zwischen allen am Schulleben Beteiligten. Beispiele dafür sind: Schulvorstand, Gesamtkonferenzen, Schulelternrat, Schülerrat, Dienstbesprechungen, Fachbereichskonferenzen, Fachkonferenzen, Infoabende für Eltern und Schüler, Homepage, Info-Pause, Infoschreiben usw.

Die Qualitätsentwicklung wird durch die Schulleitung und die Steuergruppe vorangebracht (z. B. Initiierung von Befragungen, Konzepten, Fortbildungen).

In Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheit und der Fachbereichskonferenzleiterin für NTW sorgt die Schulleitung für Sicherheit und Arbeitsschutz. Zusammen mit dem Hausmeister prüft die Schulleitung geeignete und mögliche Energieeinsparmaßnahmen.

Die Schulleitung informiert die Gremien über den Etatverteilungsplan.

Für motivierende Bedingungen am Arbeitsplatz sorgen die Anerkennung für zusätzlich geleistete Arbeit, die Anschaffung nötiger Materialien, die Gespräche mit dem Personalrat, persönliche Gespräche und gemeinsame Aktivitäten (Ausflüge, Essen, weihnachtlicher Ausklang) im Kollegium.

Klassenbildungen und Lehrereinsatz werden grundsätzlich im Einvernehmen mit den Lehrkräften vorgenommen, ebenso die Stundenverteilung für besondere Belastungen. Vertretungseinsatz erfolgt nach dem entsprechenden Konzept.

 

4.5 Qualitätsbereich 5 – Lehrerprofessionalität

Die Schule verfügt über ein Konzept zur nachhaltigen Fortbildung. Die Schwerpunkte wurden im Kollegium abgestimmt. Die persönlichen Kompetenzen der Kollegen und Kolleginnen werden ebenso berücksichtigt.

Die Kollegen und Kolleginnen führen regelmäßig pädagogische Gespräche. Die Klassenlehrer und -lehrerinnen führen ebenso Beobachtungsbögen zur individuellen Lernentwicklung.

Die Schulleitung und die Fachkollegen stehen neuen Kollegen und Kolleginnen für allgemeine Fragen zur Verfügung, alle für den Schulalltag wichtigen Vordrucke befinden sich im Sekretariat. Eine Jahresterminübersicht und ein Übersichtsplan für Klassenarbeiten befinden sich im Lehrerzimmer. Einen persönlichen Terminplan erhält jeder Kollege/jede Kollegin zu Beginn des neuen Schuljahrs. Die Schulleitung erstellt ihn. Die Lehrkräfte überprüfen und ergänzen ihn.

Möglichkeiten der kollegialen Beratung bieten die Sozialpädagoginnen, die Beratungslehrerin und der pädagogische Mitarbeiter für die Berufsorientierung.

 

4.6 Qualitätsbereich 6 - Ziele und Strategien der Schulentwicklung

Die Schule arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung des Schulprogramms.
Nach der Neugründung der Schule zum 01. August 2008 wurde im selben Schuljahr eine Steuergruppe gebildet, die auch ein Steuergruppentraining absolvierte. Etwa zeitgleich entstand das neue Leitbild als Ergebnis einer schulinternen Lehrerfortbildung mit Eltern- und Schülerbeteiligung.

Die Steuergruppe koordiniert die Arbeit einzelner Lehrkräfte oder Arbeitsgruppen, die sich mit der Erstellung und/oder der Evaluation von Konzepten beschäftigen.

Wie bereits beschrieben, führte die Schule im Schuljahr 2009/10 eine schulinterne Befragung mit anschließender Evaluation durch, um auch die Eltern und die Schüler an der Schulentwicklung zu beteiligen. Die daraus entwickelten Ziele und die Maßnahmen zu ihrer Umsetzung wurden für das Schulprogramm formuliert und zum größten Teil bereits umgesetzt.

Um die Unterrichtsarbeit und auch die Zusammenarbeit zwischen den Kollegen und Kolleginnen zu verbessern, werden die schulinternen Arbeitspläne in den Fachbereichs-/Fachkonferenzen überprüft bzw. fortgeschrieben.

Zur Verbesserung des Schulumfeldes entwickelt die Schule durch die enge Kooperation mit dem Arbeitskreis ‚Bürger gestalten ein Mahnmal’ ihre Patenschaft für das KZ-Mahnmal in Ahlem weiter und auch darüber hinaus, indem sie durch ihre aktive Gestaltung von Gedenkveranstaltungen einen festen und zunehmend wachsenden Beitrag zur Erinnerungskultur in der Stadt Hannover leistet.

 

5. Die schulinterne Evaluation und ihre Ergebnisse

Im Jahr 2009 fand eine schulinterne Evaluation statt. Grundlage waren die Fragen des Lüneburger Fragebogens sowie selbst erstellte Fragen. Das Befragungsinstrument war zuvor mit dem Schulvorstand abgestimmt worden. Befragt wurden die Schüler und Schülerinnen, die Eltern sowie die Lehrkräfte. Die Fragen bezogen sich auf die 6 Qualitätsbereiche des Orientierungsrahmens für Schulqualität. Die Auswertung erfolgte in Zusammenarbeit mit einer Schulentwicklungsberaterin durch die Steuergruppe, durch das Kollegium und mit Eltern- und Schülerbeteiligung. Die Bestandsaufnahme im Schulprogramm spiegelt die Ergebnisse wider.

Als verbesserungsbedürftig wurden die folgenden Punkte festgestellt:

  1. Die zahlreichen Angebote zur Berufsorientierung werden von vielen Eltern und Schülern nicht ausreichend wahrgenommen.

 

  1. Die Zusammenarbeit mit den Grundschulen im Einzugsbereich ist nicht intensiv genug.
  1. Das eigenverantwortliche Lernen wird noch nicht genug gefördert und der Unterricht ist teilweise nicht abwechslungsreich genug. Dies beeinflusst auch die Leistungsbereitschaft der Schüler und Schülerinnen und ihre Lust am Lernen.

 

  1. Es wird zwar gefördert. Ein auf die Schulsituation und die Ressourcen abgestimmtes Konzept liegt aber nicht vor.

 

6. Die mittelfristigen Entwicklungsziele und die Maßnahmenplanung bis 2013

 

Ziel 1
Qualitätsbereich 2.6
Bezug zu Leitbildziel 5

Evaluierung und Weiterentwicklung bestehender Maßnahmen zur Berufsorientierung

 

Entwicklungsziele

Maßnahmen

Wir wollen die Abgänger und Abgängerinnen einer betrieblichen bzw. schulischen Ausbildung zuführen, indem wir parallel zu der unterrichtlichen Grundlagenbildung die bestehenden Maßnahmen/Projekte zur Berufsorientierung regelmäßig evaluieren und weiterentwickeln.

Überprüfung bzw. Evaluierung der Maßnahmen durch LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern, TrainerInnen in Bezug auf ihre Wirksamkeit und ihren Bestand im Berufsorientierungs-Konzept. Mittels Evaluation durch Schüler und Eltern erhalten diese einen besseren Einblick in das Berufsorientierungs-Angebot der Schule.

Verantwortliche: Herr Brandt, Herr Seeling, Frau Mingerzahn, Herr Stasch

 

 

Ziel 2
Zusammenarbeit mit den Grundschulen
(Kein Bezug zum Leitbild)

 

Entwicklungsziel

Maßnahmen

Wir wollen durch eine gezielte Zusammenarbeit mit den Grundschulen unseres Einzugsgebietes eine mindestens 2-zügige Schule sein, um ein ausreichend interessantes Schulleben und unsere Standortsicherung zu gewährleisten.

  • Einrichtung eines Schnuppertages (2011)
  • Präsentation unserer Schule auf dem zentralen Infoabend der Grundschule In der Steinbreite (jährlich)
  • Gemeinsames Unterrichtsprojekt mit der Grundschule Ahlem (2011)
  • Grundschultag (2011)
  • Infoabend für alle anderen Interessierten (jährlich)
  • Einrichtung AG: Heisterbergschüler betreuen Grundschüler 2010/2011

 

Verantwortliche: Herr Schwörer, Frau Mundry-Nöhre, Frau Stenzel, Herr Wilkening, Frau Wittwer, Frau Campe

 

 

Ziel 3
Qualitätsbereich 2.3
Bezug zu Leitbildziel 6
Verbesserung der Unterrichtsqualität und der Förderung des eigenverantwortlichen Lernens

 

Entwicklungsziele

Maßnahmen

Wir verbessern die Qualität unseres Unterrichts, indem wir das selbständige und eigenverantwortliche Lernen unserer Schüler und Schülerinnen durch eine entsprechende didaktische und methodische Gestaltung unseres Unterrichts fördern und stellen sicher, dass die Unterrichtszeit effektiv genutzt wird. Dabei achten wir auf eine klare Aufgabenstellung. Durch einen entsprechenden Methoden- und Medieneinsatz berücksichtigen wir die individuellen Lernvoraussetzungen unserer Schüler. Wir vermitteln unseren Schülern und Schülerinnen ein Repertoire an zusätzlichen Lern- und Arbeitstechniken. Wir achten auf eine wertschätzende Lernatmosphäre.

  • Erprobung der Fortbildungsinhalte zum selbst gesteuerten Lernen
  • Lernarrangements
  • Vermittlung von Methoden (Methodentage)
  • Kommunikationstraining
  • Übungen zur Teamfähigkeit
  • Konstante Evaluation in den Gremien und Implementierung im Schulprogramm
  • Hospitationen
  • Evaluation der Arbeitsergebnisse, positive Rückmeldung Lehrer-Schüler, Schüler-Lehrer

 

Verantwortliche: Frau Steffen, Frau Przygodda, Herr Wilkening, Frau Kreibohm, Frau Hische-Oheim, Frau Campe, Frau Jürgensen, Frau Wittwer

 

Ziel 4
Qualitätsbereich 2.5
Erstellung eines Förderkonzepts
(Kein Bezug zum Leitbild)

 

Entwicklungsziel

Maßnahmen

Um unsere Schüler und Schülerinnen individuell zu fördern, entwickeln wir ein den Ressourcen unserer Schule entsprechendes Förderkonzept.

Es gibt an der Heisterbergschule ein Förderkonzept mit äußerer Differenzierung, das aufgrund mangelnder Ressourcen nicht aufrecht erhalten werden kann. Das zu entwickelnde Konzept muss durchführbar sein. Dazu sollen die bestehenden Förderangebote evaluiert werden. Die Lerninhalte zur Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität enthalten Aspekte der inneren Differenzierung, die bei der Neugestaltung des Konzepts berücksichtigt werden müssen.

Verantwortliche: Frau B. Horstmann, Frau Heineke, Frau Buchhagen,
Frau Przygodda, Frau Hocke, Frau Heinrich

 

7. Das Fortbildungskonzept

Fortbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für eine angemessene Reaktion auf den sich rasch vollziehenden gesellschaftlichen Wandel. Ständige Fortbildungen gehören zum Selbstverständnis für alle Kolleginnen und Kollegen, um den Unterricht den sich entwickelnden fachlichen Standards, überfachlichen Lernmöglichkeiten und neuen Lernmethoden kontinuierlich anzupassen und bezieht selbstverständlich auch das nichtlehrende Personal der Heisterbergschule mit ein.

Folgende Eckpunkte des Fortbildungskonzeptes wurden im Kollegium der Heisterbergschule erarbeitet:

  • Steuergruppentraining
  • Schulentwicklung  =>    Schulprogramm
  •                               =>   Verbesserung der Unterrichtsqualität
  • Profilschwerpunkt Kerncurricula
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Schulsozialarbeit

Die Mittel des Basisbudget der Schule werden zu 1/3 für Weiterbildung zu Verfügung gestellt.
Nichtgenutzte Mittel werden zu 90 % (entsprechend der Landesrichtlinie) in das neue Kalenderjahr übertragen.

Die Ergebnisse einer Fortbildung sollen allen Interessierten zugänglich, erhaltene Materialien entsprechend verteilt bzw. in Ordnern für alle Lehrkräfte zur Verfügung gestellt werden. Auf den Dienstbesprechungen, Fachkonferenzen oder auch auf den Gesamtkonferenzen wird über die Teilnahme an Fortbildungen und die Erfahrungen berichtet und somit fungieren die Fortbildungsteilnehmerinnen und –teilnehmer selbst als Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren und die Ergebnisse werden in den Schulalltag integriert.

Fortbildungen werden – nach Absprache in den Fachkonferenzen – von der Schulleitung genehmigt. Sind mehrere Kolleginnen oder Kollegen an einer Fortbildung interessiert, wird in Absprache aller Beteiligten entsprechend des Bedarfs über die Teilnahme entschieden.

 

8. Qualitätssicherung und Evaluation

Die Heisterbergschule überprüft und bewertet den Erfolg ihrer Arbeit jährlich. Verbesserungsmaßnahmen werden geplant und nach einer festgelegten Reihenfolge durchgeführt. Dazu wird folgendes festgelegt:

1. In Dienstbesprechungen und in den Gesamtkonferenzen berichten die zuständigen Lehrkräfte regelmäßig über die Arbeitsfortschritte von kurzfristigen Maßnahmen.

2. Längerfristig angelegte Qualifizierungen wie z.B. die systematische Unterrichtsentwicklung werden jährlich in der Gesamtkonferenz evaluiert. Dies bezieht sich momentan auf die Schuljahrgänge 5 – 8, da die verschiedenen Trainingsbereiche aufsteigend eingeführt und erprobt werden.
Die Lehrkräfte berichten über die Fortbildungsinhalte und über ihre Erprobungsversuche. Sie berichten über die Vorteile, gegebenenfalls auch über aufgetretene Probleme. Die Erprobungsversuche (Trainingsspiralen) werden in einem entsprechenden Ordner abgelegt. Die Lehrkräfte, die nicht an der Fortbildung teilnehmen, haben jederzeit Zugriff zu dem Ordner und können die Vorlagen in ihrem Unterricht in anderen Klassenstufen einsetzen.

3. Die im Schuljahr 2009/10 durchgeführte Evaluation (Lüneburger Fragebogen) soll alle 3 Jahre stattfinden. Die Befragungsgruppen werden zuvor festgelegt. Die Steuergruppe wertet die Ergebnisse aus. Die Ergebnisse werden in den Gremien diskutiert und in Form von Maßnahmen umgesetzt.

Im Falle einer Schulinspektion hat die Auswertung der Ergebnisse der Inspektion und die Festlegung erforderlicher neuer Maßnahmenplanungen Vorrang.

4. Die Fachbereichskonferenzen bzw. Fachkonferenzen überprüfen jährlich ihre schuleigenen Lehrpläne.

Es werden die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten (Klasse 8) und der schriftlichen Abschlussprüfungen (Klasse 10) ausgewertet. Entsprechende Konsequenzen für den Lehrplan werden festgelegt.

5. Die Schulleitung informiert den Schulvorstand über die Ergebnisse der Evaluationen und entsprechende Maßnahmenplanungen.

 

9. Bereits erfolgte Maßnahmen in Bezug auf die Entwicklungsziele

 

9.1 Evaluation Berufsorientierungsmaßnahmen Heisterbergschule

 

Maßnahme

 

Evaluation

Ergebnis

Ausblick

 

Potenzial-analyse

 

 

 
Schülerfeedback

Auswertungsbögen

 

Anleitung zur Selbstreflexion;
Förderung von Informations- und Entscheidungs-kompetenz;
Praxisbezug; Gute Dokumentation der Ergebnisse; gute Basis für Praktikum und weitere BO; motivationsfördernd

 

Maßnahme bleibt Bestandteil des BO Angebots

 

Werkstattphase

 

 

Schülerfeedback
Lehrerbegleitung
Dokumentation

 

noch offen, da erster Durchgang der Maßnahme

 

noch offen

 

 

Erste Schritte zur Berufsfindung

 

 

Schülerfeedback
Lehrerfeedback
Dokumentation BWP

 

Anleitung zur gezielten Planung des Berufswegs; individuelle Zielvereinbarung initiiert Berufswahlprozess; auf Schüler abgestimmte Praktikumswahl

 

als fester Bestandteil des BO Konzepts gewünscht

 

 

Maßnahme

 

Evaluation

Ergebnis

Ausblick

 

BIZ Besuch

 

Schülerfeedback
Lehrerbegleitung
Einbindung in den Unterricht

Förderung der Informations- und Medienkompetenz

fester Bestandteil BO

Kompetenz-feststellung

 

Schülerfeedback
Elterngespräche
Dokumentation

Wichtiges Instrument für die Berufsfindung und gute Grundlage für die Praktikums-vorbereitung

fester Bestandteil des BO Konzepts

Benimmkurs

 

Schülerfeedback
Lehrerfeedback
Elternfeedback

Fördert nachhaltig die Sozialkompetenz und die Personale Kompetenz; Angebot und Methode sind auf die Zielgruppe abgestimmt; Nachhaltigkeit

fester Bestandteil des BO Konzepts; wünschenswert wäre eine Vertiefung in einer 2. Veranstaltung

Zukunftstag

 

Schülerberichte
Zertifikate

Praxisbezug; Ergebnis aber abhängig vom jeweiligen Betrieb

1 Tag ist zu kurz

Betriebs-praktikum

Praktikumsmappe
Beurteilung durch Betrieb
Auswertung im Unterricht

Praxisbezug; Zugewinn an Entscheidungs- und Sozialkompetenz

fester Bestandteil

Unterrichts-verbund mit den BBS

Schülerfeedback
Berichte

Praxisbezug; Zugewinn an Entscheidungs-kompetenz; Zertifikat

Es fehlen noch Kooperations-partner für Berufszweige;
Termin-schwierigkeiten

 

Maßnahme

 

Evaluation

Ergebnis

Ausblick

 

Patenmodell
Berufswahl-paten

 

Schülerfeedback
Feedback durch Veranstalter

Teilnehmende Schüler profitieren langfristig und nachhaltig

fester Bestandteil des BO Konzepts

Bewerbungs-training bei der AOK

 

Schülerfeedback
Lehrerbeobachtung
Erfolgskontrolle im Unterricht

Zielgruppen-orientiertes Angebot; Gute Dokumentation;
Anbieter geht auf Wünsche der Schule ein

fester Bestandteil des BO Konzepts

Fit für die Wirtschaft

 

Schülerfeedback
Lehrerfeedback
Trainerfeedback

Zuwachs an Wissen und Handlungs-kompetenz;

flexible
Themengestaltung

sehr gutes Konzept;
jährlich um Teilnahme am Projekt bewerben

Berufs-orientierungstag für Mädchen

 

Schülerfeedback
Feststellung der Zahl der Schulabgänger-innen, die sich für MINT-Berufe bewerben

Motivierende Maßnahme;
Praxisbezug; Zugewinn an Entscheidungs-kompetenz

Teilnahme jährlich anbieten

 

Maßnahme

 

Evaluation

Ergebnis

Ausblick

 

‚Ausbildung oder Abitur’ – Experten-gespräch

Schülerfeedback
Lehrerfeedback
Abgängerstatistik

Zugewinn an Entscheidungs- und Handlungskompetenz;

Angebot der Maßnahme nach Bedarf

Business-Knigge

 

Veranstaltung in der Planung
Evaluation noch nicht erfolgt

 

 

Auftritt und Wirkung

Schülerfeedback
Trainerfeedback

Schüler lernen in motivierender Form Möglichkeiten des persönlichen Auftritts und der Selbst- und Fremdwahrnehmung kennen; Erhöhung der Sozialkompetenz; Schüler profitieren nachhaltig

Maßnahme jährlich beantragen und durchführen

 

9.2 Maßnahmen zur Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Um die Zusammenarbeit mit den Grundschulen zu intensivieren, wurde im Schuljahr 2011/12 ein gemeinsames Unterrichtsprojekt mit der Grundschule Ahlem durchgeführt. Die Ergebnisse wurden auf einem sogenannten Grundschultag den Eltern der Grundschule und der Heisterbergschule präsentiert. Das Projekt wurde evaluiert und wurde von beiden Schulen als sehr erfolgreich gewertet.

Alljährlich finden zwei Infoabende statt, auf denen neben den anderen Schulformen auch die Heisterbergschule vorgestellt wird. Insgesamt werden auf diesen Infoabenden Eltern von 9 verschiedenen Grundschulen erreicht, sofern sie die Informationsveranstaltungen besuchen.

Ebenso wurde 2011 - so wie in den Jahren zuvor auch - ein Schnuppertag für Klassen von drei Grundschulen durchgeführt.

Im Schuljahr 2010/11 wurde an der Albert-Schweitzer Grundschule eine AG eingerichtet, in der Schüler und Schülerinnen der Heisterbergschule Grundschüler und –schülerinnen bei verschiedenen selbst gewählten Aktivitäten betreuten. Die AG wurde von einer Lehrkraft der Heisterbergschule betreut. Auf Grund der unterschiedlichen Zeiten des Ganztagsangebots der Grundschule und der Heisterbergschule kann diese AG nicht mehr stattfinden.

Leider ist seit dem Schuljahr 2011/12 immer mehr zu beobachten, dass sich die von den Grundschulen gewünschten Kontakte zu den weiterführenden Schulen ausschließlich auf die IGS und die Gymnasien beziehen und an gemeinsamen Projekten mit einer Haupt- und Realschule weniger Interesse besteht.

 

9.3 Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität

Konzept zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen zum selbstverantwortlichen und selbstgesteuerten Lernen der Schüler/innen der Heisterbergschule

1. Klassentrainingstage im Schuljahresablauf

Klasse

1. Training
September – 3 Tage

2. Training
Februar – 3 Tage

5

Lern- u. Arbeitstechniken

Lern- u. Arbeitstechniken

6

Kommunikationstraining

Lern- u. Arbeitstechniken

7

Teamtraining

Kommunikationstraining

8

Kommunikationstraining

Teamtraining

9

Vorbereitung des Betriebspraktikums 1 –Bericht erstellen

Kommunikationstraining

10

Projektarbeit

Prüfungsvorbereitung

Zur Förderung des eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens der Schüler und Schülerinnen wird als Unterrichtsprinzip das Spiralen-Prinzip EA – PA – GA – PL umgesetzt (s. Anlage 1).
Gelenkt wird das „Selbstmanagement“ der Schüler durch spezifische Zeit-, Material-, Produkt- und sonstige Rahmenvorgaben sowie Inputs der Lehrer. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgt nach dem Losverfahren (z.B. Kartennummern, Puzzleteile, Spielsteine).

Verschiedenste Lernarrangements, wie Murmelgruppe, Kommunikative Hand, Placemat, Bingo, Museumsrundgang usw. (s. Anlage 2) motivieren die Schüler zum aktiven Erschließen und Durchdringen des jeweiligen Themas.
Der Ordner mit weiteren Ideen aus der Lehrerfortbildung steht im Lehrerzimmer bereit.

 

Methodencurriculum  Arbeits- und Lerntechniken

Arbeits- und Lerntechniken

Kl. 5

Kl. 6

Kl. 7

Kl. 8

Kl. 9

Kl. 10

TS Ordnung am Arbeitsplatz
     Ordnung in der Schultasche

x

 

 

 

 

 

TS Heftseite und Mappenseite 
     gestalten

x

 

 

 

 

 

TS Markieren und Strukturieren
    

x

x

 

 

 

 

TS Effektiver Lernen und Behalten

x

x

 

 

 

 

TS Reziprokes Lesen

 

x

 

 

 

 


Methodencurriculum Teamtraining

Teamtraining

Kl.

Kl.

Kl.

Kl.

Kl.

Kl.

 

5

6

7

8

9

10

TS  Für GA-Arbeit motivieren u. sensibilisieren

 

 

x

 

 

 

TS Gruppenprozesse reflektieren, Regeln entwickeln

 

 

x

x

 

 

TS Regeln anwenden

 

 

x

x

 

 

 

Methodencurriculum Kommunikationstraining

Kommunikationstraining

Kl.

Kl.

Kl.

Kl.

Kl.

Kl.

 

5

6

7

8

9

10

TS Nachdenken über Kommunikation

 

x

 

 

 

 

TS Übungen: Freies Sprechen und
      Erzählen

 

 

x

x

 

 

TS Miteinander reden lernen

 

 

x

x

 

 

TS Überzeugendes Argumentieren  
     und Zuhören

 

 

 

x

 

 

TS Komplexe
      Kommunikationsübungen

 

 

 

 

x

 

Sozialer Trainingsschwerpunkt:
 Leise Stimme

x

x

x

x

x

x

 

Klasse 5
Arbeits- und Lerntechniken

TS  Ordnung am 
       Arbeitsplatz

TS  Heftseite
      gestalten

TS  Markieren und
      Strukturieren

TS  Lernen und 
      Behalten

 

- Einen
  chaotischen 
  Arbeitsplatz
  ordnen
- ein Plakat zu
  einem gut
  eingerichteten
  Arbeitsplatz
  gestalten
- die Schultasche
  sortieren
- das
  Hausaufgaben-
  Heft vorbereiten
  - an 
    Vereinbarungen    
    halten

 

-  Heftseiten
   vergleichen
-  5 Regeln finden
-  Gestaltung einer 
   Heftseite nach
   den Regeln
-  Museumsrundgang
-  Regeln auf  dem
   Plakat notieren

 

-   Erste Schritte
    Zum Markieren
-   Markierungs-
    regeln ent-
    wickeln
-  Spickzettel 
   erstellen
-  Inhalte von
   Texten im Dop-
   pelkreis aus-
   tauschen

 

-  Lernstrategien
-  Lerntipps
-  Fallbeispiel Boris
   bearbeiten
-  Beratungsge- 
   spräch simulieren
-  Lerntypentest   
   durchführen
-  Lernverhalten   
   beurteilen
-  Individuelle 
   Vorsätze fassen
   und notieren

 

Klasse 6
Arbeits- und Lerntechniken

TS  Markieren   
       und
       Strukturieren

TS  Lernen und 
       Behalten

TS  Reziprokes
       Lesen

 

 

- Markierungsregeln
  wiederholen
- 3-Stufen-Modell
- regelgebundenes
  Markieren
- Spickzettel 
  erstellen
- Inhalte von
  Texten im Dop-
  pelkreis aus-
  tauschen

 

-  Lernstrategien
-  Lerntipps
-  Fallbeispiel Boris
   bearbeiten
-  Beratungsge- 
   spräch simulieren
-  Lerntypentest   
   durchführen
-  Lernverhalten   
   beurteilen
-  Individuelle 
   Vorsätze fassen
   und notieren

 

- Texterschließung
   in 4-er Gruppen
   mit Rollenkärtchen

 

 

Klasse 6
Kommunikationstraining

TS Nachdenken
      über
      Kommunikation

 

 

 

- Gesprächsverhalten
  in der Klasse
  reflektieren
- Erarbeitung von
  Kommunikations-  
  regeln
  ( 5-7 goldene
  Regeln)
- Ins Reden
  kommen   zu 
  Bildern, Fotos…

 

 

 

 

 Klasse 7
Kommunikationstraining

TS Nachdenken
     über
     Kommunikation

TS Freies Sprechen und Erzählen

TS Miteinander
reden lernen

 

 

 

- Gesprächsver-
   halten in der
   Klasse reflektieren
- die
  Kommunikations-  
  regeln
  ( 5-7 goldene
  Regeln)
  überprüfen

 

- Ins Reden
  kommen zu 
  Bildern, Fotos…
- Nachdenken über     
  Sprechangst und
  Redehemmungen
- hilfreiche Tricks,
  Zettel für die
  Hosentasche ent-
  wickeln

 

 

- Verschiedene
  Zeichendiktate
  durchführen
- Simulationsspiel,
  Thesendiskussion
  durchführen
- Fünfsatz-
  Argumentation
  erproben

 

 

Klasse 8
Kommunikationstraining

TS  Nachdenken
       über         
       Kommunikation

TS  Freies 
       Sprechen
       und Erzählen

TS  Miteinander
       reden lernen

 

TS  Über-
       zeugend
Argumentieren

 

-   Das Gesprächs-
    verhalten
    in der Klasse
    reflektieren
-   die
    Kommunikations-  
    regeln
    überprüfen

 

-  Ins Reden
   kommen   zu 
   Bildern, Fotos…
-  Nachdenken über
   Sprechangst und 
   Redehemmungen
-  hilfreiche Tricks,  
   Zettel für die  
   Hosentasche ent-
   wickeln

 

 

-  Verschiedene
   Zeichendiktate
   durchführen
-  Simulations-
   spiel:
   Thesen-
   diskussion
   durchführen

 

-  Fünfsatz-
   Argumentation
   erproben
-  eine Rede   
   vorbereiten

 

Klasse 9
Kommunikationstraining


TS  Komplexe
       Kommunikations-
       übungen

 

 

 

  • Kontrollierter Dialog
  • Amerikanische Debatte

 

 

 

 

 

 

Klasse 7
Teamtraining


TS  Für Gruppenarbeit
      sensibilisieren und
       motivieren

TS  GA-Prozesse  
       reflektieren und  
       Regeln entwickeln

TS   Regeln
       anwenden

 

-  Stimmungsbarometer
-  Einzel- oder Teamarbeit
-  Zusammenarbeit beginnt 
   beim Tandem

 

 

-  Spiel der Stummen
-  SanBatu komplett
-  Turmbau und
   Regelentwicklung
-  Klassenregeln
   aufstellen

 

-  Gruppenwappen
   entwickeln
-  Gruppenaufgaben mit
   Rollenverteilung
   durchführen

 

Klasse 8
Teamtraining

TS  Für Gruppenarbeit
       sensibilisieren und
       motivieren

TS  GA-Prozesse  
       reflektieren und  
       Regeln entwickeln

TS   Regeln
       anwenden

 

-  Stimmungsbarometer
-  Einzel- oder Teamarbeit
-  Zusammenarbeit beginnt 
   beim Tandem

 

 

-  Spiel der Stummen
-  SanBatu komplett
-  Turmbau und
   Regelentwicklung
-  Klassenregeln
   aufstellen

 

-  Gruppenwappen
   entwickeln
-  Gruppenaufgaben mit
   Rollenverteilung
   durchführen

 


 

 

10. Anlage

Kooperationspartner der Heisterbergschule

AOK
Unsere SchülerInnen nehmen an den Bewerbungstrainingsworkshops der AOK teil.

Agentur für Arbeit
Frau Herbst von der Agentur für Arbeit führt Berufsinformationsgespräche und  Berufsberatungsgespräche mit unseren SchülerInnen und in der Agentur auch mit Eltern und Schülern durch. Sie informiert unsere SchülerInnen auch über das Thema Sozialversicherung.

Tanzschule Wöbbekind
In Klasse 8 besuchen unsere SchülerInnen den von der Tanzschule angebotenen speziellen Benimmkurs.

Landesstelle für Jugendschutz NS
Mit der Landesstelle für Jugendschutz führen wir zeitweise das so genannte Handy-Projekt durch. Die SchülerInnen erfahren etwas über den sicheren Handy-Gebrauch und über kostenpflichtige Internetangebote.

Werkstattschule (BOZ/ Berufsorientierungszentrum)
Die SchülerInnen lernen im BOZ verschiedene Berufsfelder kennen.

BNW (Bildungsnetzwerk der Niedersächsischen Wirtschaft)
Mit dem BNW führen wir viele unterschiedliche Projekte im Bereich der Berufsorientierung und –vorbereitung durch.

IHK (Industrie- und Handelskammer)
Die IHK unterstützt uns mit Informationsveranstaltungen zum Thema Übergang – Schule/Beruf.

Freiwilligenzentrum
Mit der Hilfe des Freiwilligenzentrums werden unseren SchülerInnen Paten und Patinnen vermittelt, die sie bei der Berufsorientierung und bei der Bewerbung unterstützen. Es werden
ebenso Workshops organisiert.

Bund Türkisch – Europäischer Unternehmer
Dipl. Soz.-Päd. Eric Feise und seine Türkisch-muttersprachlichen Kolleginnen/Kollegen  unterstützen uns bei der Verbesserung des Dialogs zwischen unseren Lehrkräften und Eltern mit türkischsprachigem Hintergrund besonders im Bereich der Berufsorientierung.

Krauss / Maffei / Berstorff
In Zusammenarbeit mit Krauss/Maffei/Berstorff führen unsere SchülerInnen Metall verarbeitende Projekte durch und lernen ein Unternehmen kennen.

Continental AG
Mit der Continental-AG zusammen werden viele berufspraktische Projekte speziell für HauptschülerInnen durchgeführt.

Allianz Versicherung
Die Allianz führt in unserer Schule Seh- und Hörtests sowie den Schulranzencheck durch.

TARGO Bank
Die TARGO Bank bietet das Projekt ‚Fit für die Wirtschaft’ an, das wir von Zeit zu Zeit mit unseren SchülerInnen durchführen.

Bildungszentrum Hannover
Mit dem Bildungszentrum Hannover haben wir eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der Potenzialanalyse (Klasse 7/8) durchgeführt, in der Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Potenziale und Kompetenzen entdecken.

Diplom-Psychologe, Schauspieler und Regisseur Bengt Kiene
Herr Kiene führt mit unseren SchülerInnen das überaus beliebte Seminar ‚Auftritt und Wirkung’ durch. Die SchülerInnen lernen hier viel über Körpersprache und wie sie sich wirkungsvoller präsentieren können.

Wing Tsun Schule Seelze
Ta Wing Tsun ist eine besondere Form der Selbstverteidigung, die Herr Aschemann (Leiter mehrerer Wing Tsun Schulen und ehemaliger Schüler unserer Schule) den SchülerInnen im Nachmittagsangebot vermittelt.

TKH (Turnklub Hannover)
Leichtathletik-Talente werden an unserer Schule frühzeitig erkannt und gefördert. Sie treten im Idealfall in den Verein ein und nehmen dann für die LG Hannover an Wettkämpfen auf Landes- und Bundesebene teil.

Islandpferdehof (Neustadt)
In Kooperation mit dem Islandpferdehof führen wir Reitlehrgänge durch. Hierbei lernen die SchülerInnen nicht nur reiten sondern auch den Umgang mit dem Pferd. Für eine gesunde Ernährung während des Lehrgangs sorgen die SchülerInnen selbst. Die Kollegin, die den Kurs organisiert, ist zur Zeit in der Elternzeit.

Berufsbildende Schulen
Im Unterrichtsverbund mit den BBS 3, 7, 11, Handel und Justus-von-Liebig-Schule lernen unsere SchülerInnen spezielle Berufsfelder kennen.

Schule auf der Bult (Förderschule)
Mit der Schule Auf der Bult haben wir eine Kooperationsvereinbarung für den Mobilen Dienst bei verhaltensauffälligen Schülern und Schülerinnen.

Georg-Büchner-Gymnasium in Seelze-Letter
Am Georg-Büchner-Gymnasium können unsere SchülerInnen der 10. Klassen, die mit einem Erweiterten Sekundarabschluss ein Gymnasium besuchen möchten, einen Schnuppertag absolvieren.

GS Ahlem, GS Albert-Schweitzer, GS Am Lindener Markt
Mit diesen drei Grundschulen führen wir Projekttage bzw. Schnuppertage durch. Die älteren SchülerInnen unterstützen die jüngeren SchülerInnen bei den einzelnen Projekten. Am Ende der Projekttage findet ein sogenannter Grundschultag statt
.
Collège Pasteur in Petit-Couronne (Normandie/Frankreich)
Seit über 30 Jahren verbindet uns eine enge Partner- und Freundschaft mit dem Collège Pasteur. Im Rahmen dieses Schüleraustausches verbringen unsere SchülerInnen eine Woche in einer französischen Familie und französische SchülerInnen eine Woche bei einer deutschen Familie.

 Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen Ahlem und Petit-Couronne
Unsere Schule arbeitet mit dem Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen Ahlem und Petit-Couronne im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem Collège Pasteur in Petit-Couronne zusammen. 

Arbeitskreis „Bürger gestalten ein Mahnmal“
Mit dem Arbeitskreis ‚Bürger gestalten ein Mahnmal’ arbeiten wir im Rahmen unserer Patenschaft für das Mahnmal des ehemaligen KZ-Außenlagers in Ahlem eng zusammen. Unsere SchülerInnen und Lehrkräfte beteiligen sich mit Beiträgen an Gottesdiensten und
Gedenkveranstaltungen.

Hilcura Treff e.V.
In Zusammenarbeit mit dem Hilcura Treff  In Hannover-Linden findet das Projekt ‚Überraschungsweihnachtsbaum’ statt, bei dem Kinder und alte Menschen, denen es finanziell nicht gut geht, von unserer Schulgemeinschaft beschenkt werden.

Polizeiinspektion West
Die Beamten und Beamtinnen des Präventionsteams unterstützen uns bei der Gewaltprävention und bei unserem Sicherheitskonzept.

Polizeidirektion Hannover/ Zentraler Kriminaldienst- Kriminalfachinspektion 3
Die Polizeidirektion Hannover ist unser Partner im Projekt ‚Cyber Licence – der Medienführerschein’. Sie unterstützt uns unter anderem beim Multiplikatorentraining, bei Lehrertrainings und der Abnahme der Lizenzprüfungen im Online-Test.

Jugendzentrum Salem in Ahlem
In Kooperation mit dem Jugendzentrum Salem finden Projekte statt..

Lions’ Club Hannover
Der Lions’ Club hat uns bei der Ausbildung unserer Streitschlichter unterstützt, indem er das Training mit professionellen Trainern finanziert hat.

AWO (Arbeiterwohlfahrt)
Frau Neubacher ist unseren SchülerInnen bei den Hausaufgaben behilflich. Ihr Einsatz wird von der Arbeiterwohlfahrt finanziert.

KSD (Kommunaler Sozialdienst)
Unsere Schule arbeitet mit den Mitarbeitern/-innen des KSD im Bereich der Beratung und Unterstützung von Familien und allein erziehenden Elternteilen zusammen.