Oberschule - Heisterbergschule

Vorläufiges pädagogisches Konzept zur Errichtung einer jahrgangsbezogenen integrierten Oberschule zum Schuljahr 2016/2017 in Hannover-Ahlem

1. Gesetzliche Grundlagen

  • Niedersächsisches Schulgesetz (NschG) vom 29.06.2011
  • Die Arbeit in der Oberschule, Rd.Erl. d. MK v. 07.07.2011-32-81028-Voris 22410-
  • Errichtung von Oberschulen im Land Niedersachsen, Hinweise für die kommunalen Schulträger vom 01.08.2011
  • Gesetz zur Neuordnung der Schulstruktur in Niedersachsen vom 16.03.2011 (Nds. GVBl. S. 83)
  • Die Arbeit in der Ganztagsschule, Rd.Erl. d. MK v. 01.08.2014-34-81005-VORIS 22410-

Die schulorganisatorischen Festlegungen werden seit dem 09.11.2015 durch eine vorläufige Planungsgruppe – bestehend aus der Schulleitung und Mitgliedern des Kollegiums der HRS Heisterbergschule – vorbereitet. Das endgültige Konzept wird vom Schulvorstand verabschiedet werden.

2. Organisatorische Grundlage für die Errichtung einer Oberschule am Schulstandort Tegtmeyerallee

Derzeit gibt es am Schulstandort Tegtmeyerallee 33 in Hannover-Ahlem eine Haupt- und Realschule (HRS Heisterbergschule) mit den Jahrgängen 5 bis 10. Die Schule hat ein teilgebundenes Ganztagsangebot an zwei verpflichtenden Nachmittagen für die Klassen 5 bis 8. Für die Klassen 9 und 10 besteht ein offenes Ganztagsangebot.

Die Oberschule am Schulstandort Tegtmeyerallee 33 wird ab Klasse 5 aufsteigend eingeführt. Der Jahrgang 5 wird nach den neuen schulorganisatorischen Festlegungen für die Oberschule unterrichtet. Die Schuljahrgänge 6 bis 10 der Vorläuferschulform Haupt- und Realschule werden den Vorgaben der Vorläuferschulform entsprechend weitergeführt (vgl. § 183a Abs. 1 Satz 2 NSchG).

Die schulorganisatorischen Festlegungen für den 5. Jahrgang werden durch die offizielle Planungsgruppe vorbereitet und das endgültige Konzept wird dem Schulvorstand zur Abstimmung vorgelegt. Der Schulvorstand entscheidet im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zur Arbeit in der Oberschule über die Gestaltung der Organisations- und Unterrichtsform.

3. Die neue Oberschule in Hannover-Ahlem

3.1 Die allgemeinen Ziele der Oberschule

Die Oberschule umfasst nach § 10a Abs.1 des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) die Schuljahrgänge 5 bis 10.

Die Oberschule stärkt Grundfertigkeiten, selbstständiges Lernen und fördert soziales Lernen auch durch jahrgangsbezogenen und schulzweigübergreifenden Unterricht sowie durch ein gemeinsames Schulleben. Sie vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern eine grundlegende, erweiterte oder vertiefte Allgemeinbildung und ermöglicht ihnen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Neigungen eine individuelle Schwerpunktbildung. Im Rahmen der Inklusion werden Schülerinnen und Schüler mit und ohne Unterstützungsbedarf an der Oberschule gemeinsam unterrichtet.

Dazu bietet die Oberschule im Rahmen ihrer organisatorischen, personellen und sächlichen Möglichkeiten einen berufspraktischen Schwerpunkt mit Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsbildung mit Kooperationspartnern wie berufsbildenden Schulen, der Berufsberatung der Arbeitsagentur, den Kammern, insbesondere ausbildenden Betrieben und anderen Einrichtungen sowie neben dem Profil Fremdsprachen mindestens eines der Profile Wirtschaft, Technik oder Gesundheit und Soziales an. Auf diese Weise bereitet die Oberschule ihre Schülerinnen und Schüler auf den Eintritt in eine berufliche Ausbildung oder den Übergang in eine berufsbildende Schule, aber auch auf den Übergang in ein allgemeinbildendes Gymnasium vor.

3.2 Die Ziele der Oberschule Ahlem

Ausgehend von ihrem Leitbild als Grundlage für das Schulprogramm (s. Anlage) möchte die Oberschule Ahlem mit ihrer Arbeit bei ihren Schülerinnen und Schülern bewirken, dass sie

  1. sozial und verantwortlich handeln,

  2. zum selbstständigen Lernen befähigt werden,

  3. sich beruflich orientieren können und

  4. die angebotenen Hilfen zur Lebensplanung nutzen.

Ihren individuellen Lernkompetenzen entsprechend wird den Schülerinnen und Schülern eine grundlegende, erweiterte oder vertiefte Allgemeinbildung vermittelt.

Die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler wird einerseits gefördert, indem sie Verantwortung im Bereich des Schullebens, im Ganztagsbereich und auch bei Veranstaltungen zur Präsentation der Schule in der Öffentlichkeit übernehmen. Zum anderen werden die Schülerinnen und Schüler durch Projekte zur Gewaltprävention, zur Suchtprävention, zur psychosozialen Gesundheit und im Sozialtraining sowie im täglichen Zusammenleben und –arbeiten in einer heterogenen Schülerschaft zum sozialen Handeln befähigt.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben ihre Lernkompetenz durch das inhaltsbezogene Lernen im Fachunterricht, im Wahlpflicht- und Profilunterricht sowie in den Fachleistungskursen, im Wahlunterricht (Arbeitsgemeinschaften) und in der Projektarbeit. Das Methodenlernen und der sach- und fachgerechte Umgang mit Medien befähigen die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen Lernen. Das Kommunikationstraining, die Teamarbeit, die Arbeits- und Übungsstunden und das individuelle Lerncoaching ergänzen dieses Programm.

Die Lernstände und die Förderpläne werden in der individuellen Lernentwicklung dokumentiert.

Sowohl im Fachunterricht, im Profilunterricht als auch mit Hilfe eines vielfältigen Angebots außerschulischer Kooperationspartner wird es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich beruflich zu orientieren und auch praktische Hilfen zur Lebensplanung zu erhalten.

Im Ganztagsunterricht können die Schülerinnen und Schüler Wissenslücken aufarbeiten, sich gezielt auf Prüfungen vorbereiten sowie Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung wählen. Hier können bei den Schülerinnen und Schülern Interessen geweckt und auch Talente gefördert werden.

Das gemeinsame Mittagessen fördert das Gemeinschaftsgefühl und das Einüben von Tischsitten.

Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern.

3.3 Organisations- und Unterrichtsformen für den 5. Jahrgang (aufsteigend) im

Schuljahr 2016/2017

Die Oberschule wird jahrgangsbezogen und schulformübergreifend eingerichtet.

Der Unterricht wird überwiegend im Klassenverband nach den curricularen Vorgaben der Oberschule mit binnendifferenzierenden Maßnahmen erteilt.

Ausnahme bilden die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch sowie Chemie oder Physik, die erlassgemäß in festgelegten Jahrgängen in Fachleistungskursen zu unterrichten sind.

In der Oberschule in Hannover-Ahlem werden die Fächer Englisch und Mathematik ab dem 6. Schuljahr in Fachleistungskursen unterrichtet.

Ab Klasse 7 werden zusätzlich Fachleistungskurse in Deutsch eingerichtet. In Klasse 9 und 10 kann entweder das Fach Chemie oder das Fach Physik in Fachleistungskursen unterrichtet werden.

In den Fachleistungskursen wird der Unterricht auf zwei Anforderungsebenen erteilt:

  1. die grundlegende Anforderungsebene (G-Kurs) nach den Kerncurricula der Hauptschule inklusive Anforderungsebene für Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf,

  1. die erhöhte Anforderungsebene (E-Kurs) nach den Kerncurricula der Realschule.

Ein Wechsel zwischen den Fachleistungskursen ist möglich. Die Entscheidung über den Kurswechsel trifft die Klassenkonferenz auf Vorschlag der Fachlehrkraft. Die Erziehungsberechtigten sind rechtzeitig zu informieren. Bei einer Kurszuweisung oder Kursumstufung muss neben den schriftlichen, mündlichen und anderen fachspezifischen Leistungen die Gesamtpersönlichkeit der Schülerin bzw. des Schülers berücksichtigt werden.

3.4 Formen der Differenzierung

Der überwiegende Teil des Unterrichts findet an der Oberschule Ahlem schulzweigübergreifend statt. Aufgrund der verschiedenen Lernvoraussetzungen und Lernziele ist eine innere Differenzierung notwendig. Sie erfordert einen angemessenen Einsatz verschiedener Unterrichtsformen und Unterrichtsmethoden, die sich aus den didaktischen Anforderungen der einzelnen Fächer ergeben.

Formen der inneren Differenzierung sind:

  1. Unterschiedliche Aufgabenstellung,

  2. Unterschiedliche Materialien und Medien,

  3. Verschiedene Sozialformen,

  4. Kooperative Unterrichtsformen,

  5. Unterschiedliche Bearbeitungszeit.

Neben der inneren Differenzierung wird es diese Formen äußerer Differenzierung geben:

  1. Fachleistungskurse,

  2. Wahlpflichtkurse,

  3. Profilunterricht,

  4. Förderunterricht,

  5. Arbeitsgemeinschaften.

3.5 Abschlüsse

An der Oberschule Ahlem können die folgenden Abschlüsse erworben werden:

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9

  • Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10

  • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss

  • Erweiterter Sekundarabschluss

  • Abschluss der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen

3.6 Inklusion

Seit der Einführung der Inklusion hat die Individualisierung von Lernprozessen eine noch größere Bedeutung in der pädagogischen Arbeit unserer Schule. Das Fördern ist integraler Bestandteil des Regelunterrichts, denn jedes Kind hat einen individuellen Förderbedarf und Anspruch auf eine adäquate Förderung. Das Inklusionskonzept der Heisterbergschule beschreibt den aktuellen Entwicklungsstand zur inklusiven Schule und wird fortlaufend überarbeitet.

Die Anmeldung der Förderschülerinnen und Förderschüler erfolgt bereits vor den Sommerferien. Dementsprechend kann der Bedarf von Förderstunden im Förderzentrum und bei der Landesschulbehörde angezeigt werden. Das Aufnahmegespräch führt die Schulleiterin zusammen mit einer Förderschullehrkraft.

In Klasse 5 wird vom Schuljahresbeginn bis zu den Herbstferien eine Online-Diagnostik für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik durchgeführt. Bei Bedarf werden Fördermappen mit individuellen Förderschwerpunkten angefordert, mit denen die Schülerinnen und Schüler weitestgehend selbständig arbeiten können. Die Auswertung der Ergebnisse der Online-Diagnostik bildet zusammen mit dem letzten Förderplan der Grundschule die Grundlage der Dokumentation der individuellen Lernentwicklung.

Neben den Leistungen in den verschiedenen Fächern erfasst der Dokumentations-bogen auch die Lernentwicklung im Arbeits- und Sozialverhalten. Er verweist auf das Vorliegen individueller Förderpläne, in denen qualitative Aussagen gemacht werden.

Individuelle Förderpläne werden erstellt,

  • wenn deutlich wird, dass eine Schülerin/ein Schüler die Ziele in einem oder mehreren Fächern voraussichtlich nicht erreichen wird und individuelle Förderung benötigt,

  • wenn die Beantragung einer zieldifferenten Beschulung bevorsteht,

  • wenn eine zieldifferente Beschulung bereits erfolgt,

  • wenn eine Teilleistungsschwäche vorliegt, auf die mit besonderer Förderung eingegangen wird,

  • ggf. wenn ein Nachteilsausgleich gewährt wird.

Die Förderplangespräche mit den Eltern finden im Rahmen der Elternsprechtage nach den Herbstferien bzw. nach den Zeugnisferien statt. Die Klassenlehrkraft und die Förderschullehrkraft führen die Gespräche gemeinsam.

Vor den Herbstferien bzw. Mitte Januar treffen sich die beteiligten Lehrkräfte, um die Förderziele gemeinsam festzulegen.

Formen der Förderung für den Förderschwerpunkt Lernen sind:

  • die Förderung im gemeinsamen Unterricht mit individuell abgestimmtem Arbeitsmaterial

  • Förderunterricht bzw. temporäre Trainingsangebote in klassen- bzw. jahrgangsübergreifenden Gruppen zu verschiedenen Förderschwerpunkten.

Formen der Förderung für den Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung sind:

  • klare und transparente Klassenregeln und ein Regelwerk bei Verstößen,

  • Selbstreflexion des eigenen Verhaltens in Verbindung mit Token-Systemen,

  • Installation eines Klassenrates und Teambildungsmaßnahmen im Rahmen der Klassen-AG,

  • pädagogische Alternativen bei kurzfristiger Überbelastung im Klassenverband,

  • Krisenpläne bei Mobbing und Schulverweigerung,

  • Umgang mit massiven Unterrichtsstörungen oder psychischen Krisensituationen,

  • individuelle Krisenpläne für Schülerinnen und Schüler mit besonderen psychischen Erkrankungen.

Hinzu kommt die Planung außerschulischer Maßnahmen (Jugendamt, Ärzte usw.). Die Lehrkräfte arbeiten bei der Erstellung eines Förderplans im Bereich sozial-emotionale Entwicklung eng mit den Erziehungsberechtigten, der Sozialpädagogin und ggf. mit dem Mobilen Dienst der Schule auf der Bult zusammen.

Die vertrauensvolle und regelmäßige Zusammenarbeit der Klassen- und Fachlehrkräfte und der Förderschullehrkräfte im Unterricht aber auch außerhalb des Unterrichts ist generell unabdingbar für ein gutes Gelingen der Inklusion. Faktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind:

  • Bildung von möglichst konstanten Inklusionsteams (gemeinsame Klassenlehrerteams mit abgesprochenen Verantwortungsbereichen)

  • Regelmäßige, im Stundenplan festgelegte Teamstunden

  • Vorstellung aller Förderschülerinnen und Förderschüler in gemeinsamen Teambesprechungen, ggfs. Gewährung des Nachteilsausgleichs

  • Gemeinsame Besprechung von Förderzielen

  • Regelmäßige gemeinsame Fortbildungen

  • Regelmäßiger Austausch und Evaluation über Unterrichtsformen und Rollen- bzw. Arbeitsverteilung zwischen der Klassenlehrkraft und der Förderschullehrkraft.

Mit der inklusiven Beschulung von Kindern mit Unterstützungsbedarf in den Bereichen geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sinnesbeeinträchtigungen und sprachliche Entwicklung hat die Schule noch keine Erfahrung. Diese muss bei Bedarf noch pädagogisch aufgebaut werden.

3.7 Stundentafel

Für die Oberschule ohne Gymnasialzweig gilt die Stundentafel I.

Es ist Aufgabe der Planungsgruppe, die Stundentafel auszugestalten. Der Schulvorstand entscheidet über die Ausgestaltung.

Als eigenverantwortliche Schule kann die Oberschule die Gestaltungsspielräume der Stundentafel ausnutzen. Sicherzustellen ist aber, dass die in der Stundentafel angegebene Gesamtstundenzahl der Jahrgänge 5 bis 10 eingehalten wird.

Der Unterricht wird in Doppelstunden erteilt. Einstündige Fächer werden dementsprechend epochal unterrichtet.

Als Wahlpflichtfremdsprache wird Französisch durchgängig ab Klasse 6
(4 Wochenstunden) eingerichtet und in Klasse 9 und 10 als 4-stündiges Profilfach unterrichtet.

Schülerinnen und Schüler, die kein Französisch wählen, belegen zwei 2-stündige Wahlpflichtkurse. Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler nehmen stattdessen an einem 2-stündigen Wahlpflichtkurs und an je einer Pflichtförderstunde in Mathematik und Deutsch teil. Die Entscheidung darüber trifft die Klassenkonferenz.

Die Wahlpflichtkurse der Klassenstufen 6 bis 8 werden jährlich gewählt.

Im 9. und 10. Jahrgang entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für einen Schwerpunkt. Dabei werden sie von den Lehrkräften beraten. Die Schülerinnen und Schüler wählen eines der 4-stündigen Profilfächer (Französisch, Wirtschaft, Technik und Gesundheit und Soziales). Die Schülerinnen und Schüler, die verbindlichen Förderunterricht in Mathematik und Deutsch erhalten, wählen nur einen Wahlpflichtkurs und den berufspraktischen Schwerpunkt mit Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsbildung.

3.8 Förderunterricht

Die Teilnahme am Förderunterricht im Rahmen des verbindlichen Ganztagsangebots ist verpflichtend und erfolgt auf Vorschlag der Fachlehrkraft in Abstimmung mit der Klassenlehrkraft und den Erziehungsberechtigten. Die ab der Grundschule dokumentierte individuelle Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler wird fortgeschrieben. Die Dokumentation enthält Aussagen

  1. zur Lernausgangslage,

  2. zu den im Planungszeitraum angestrebten Zielen,

  3. zu den Maßnahmen, mit denen die Ziele erreicht werden sollen und

  4. zur Einschätzung des Fördererfolgs.

Die Pädagogische Konferenz erörtert die individuelle Lernentwicklung und entscheidet über Förderziele und Fördermaßnahmen. Die dokumentierte individuelle Lernentwicklung ist Grundlage für die Beratung der Erziehungsberechtigten über die schulische Entwicklung ihrer Kinder.

3.8.1 DaZ-Förderunterricht

Die Heisterbergschule hat eine zunehmende Anzahl an Schülerinnen und Schülern, die über zu geringe Deutschkenntnisse verfügen um dem regulären Unterricht folgen zu können.

Diese Schülerinnen und Schüler erhalten als Gruppe in der Woche DaZ-Unterricht. In diesen Stunden werden ihnen die Grundlagen der deutschen Sprache vermittelt und sie werden dazu befähigt, ihre Sprachfertigkeiten selbständig auszubauen. Neben den Lehrkräften werden für den DaZ-Förderunterricht auch externe Mentorinnen/Mentoren und Studentinnen/Studenten eingesetzt.

Da die Schulbiografien der Schülerinnen und Schüler sehr heterogen sind, wird der individuelle Lern- und Leistungsstand berücksichtigt.

Die Beschulung der DaZ-Schülerinnen und DaZ-Schüler findet in enger Absprache mit den Klassenlehrkräften statt. So wird gemeinsam entschieden, an welchen Stunden die Kinder und Jugendlichen in der Klassengemeinschaft teilnehmen und wann der DaZ-Unterricht im Vordergrund steht.

In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) erhalten die Flüchtlingskinder einmal wöchentlich einen zusätzlichen Erstorientierungskurs um sich in Alltagssituationen verständigen und bewähren zu können. Den Unterricht erteilt eine speziell dafür ausgebildete Mitarbeiterin des BNW.

4. Medienkonzept

Die jetzige Haupt- und Realschule Heisterbergschule ist eine teilgebundene Ganztagsschule mit schwerpunktmäßiger Ausbildung im Informatikbereich und im Bereich Berufsvorbereitung und Berufsorientierung. Auch die Oberschule Ahlem wird ihre Schwerpunkte in diesen Bereichen setzen.

Das vorliegende Medienkonzept zielt auf Kompetenzerweiterung in den folgenden Arbeitsbereichen:

  • Nutzung des Internets als Recherchemedium zur Informationsentnahme, Materialbeschaffung, Aktualisierung und Visualisierung von Lerninhalten

  • Medienkompetenz im Sinne der Handhabung grundlegender Anwenderprogramme sowie des Internets

  • Medienkompetenz im Sinne von Informationssuche, Auswertung, Bewertung und Präsentation

  • Medienkompetenz im Sinne von Medienkritik (kritischer und verantwortungs-bewusster Umgang)

  • Förderung der Schlüsselqualifikationen, z.B. Kreativität, problemlösendes Denken, Produktorientierung

Einen Schwerpunkt setzt die Schule in der umfassenden Grundlagenausbildung für alle Schülerinnen und Schüler. Der Fachbereich Informatik umfasst ein umfangreiches Angebot an Wahlpflichtkursen und Arbeitsgemeinschaften. Außerdem wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, den ECDL (Europäischer Computerführerschein) oder auch die Cyber-Licence zu erwerben. In den Klassenstufen 5 – 10 werden die folgenden Inhalte vermittelt.

  • Klasse 5 Einführung in die Informatik / Internet

  • Klasse 6/7 WPK Informatik (WORD / Powerpoint / Internet)

  • Klasse 8 Wahlpflichtunterricht Informatik zur Vorbereitung

des Profilunterrichtes in Klasse 9 auch im Hinblick auf die

Cyber-Licence

  • Klasse 9/10 Integration von Informatikinhalten in das Profil Wirtschaft

Powerpoint/Excel/Einführung Datenbanken/Module des ECDL

mit der Möglichkeit die Prüfungen abzulegen

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Einbindung der medialen Möglichkeiten in den täglichen Unterricht. Dazu kann der Computerraum von allen Fächern genutzt werden. Die notwendigen Grundkompetenzen - z.B. Durchführung einer Internetrecherche, Erstellen von Präsentationen usw. - werden den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Wahlpflichtkurse vermittelt. Jeder Klassenraum der Heisterbergschule ist mit einer interaktiven Tafel ausgestattet. Alle Rechner haben Internetzugang und sind vernetzt, so dass gespeicherte Inhalte standortunabhängig genutzt werden können.

5. Beratungskonzept

Das Beratungsteam besteht aus einer Sozialpädagogin, einem pädagogischen Mitarbeiter für die Berufsorientierung und einer AWO-Mitarbeiterin. Sie beraten und unterstützen die Schülerinnen und Schüler und teilweise auch die Erziehungsberechtigten in den folgenden Bereichen:

  • Gewaltprävention/Krisenintervention/Konfliktgespräche

  • Sozialtraining

  • Private Probleme (Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen, Jugendamt und Kommunaler Sozialdienst, Begleitung in Beratungsstellen)

  • Besondere Projektarbeit

  • Betreuung der Schüler und Schülerinnen in den Freizeitbereichen

  • Planung der Betriebspraktika

  • Berufsorientierung

  • Unterstützung bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche

  • Bewerbungstraining

  • Absentismus

Außerdem leiten die Sozialpädagogin und der pädagogische Mitarbeiter Arbeitsgemeinschaften im Ganztagsangebot.

Beratung erfolgt ebenso durch die Klassen- und Fachlehrkräfte, die Förderschullehrkräfte und durch den Mobilen Dienst.

6. Ganztagskonzept

Die Oberschule soll als teilgebundene Ganztagsschule mit zwei verpflichtenden Nachmittagen für die Klassen 5 bis 8 geführt werden. Für die 9. und 10. Klassen soll weiterhin ein offenes Ganztagsangebot bestehen. Ein Ganztagskonzept liegt vor.

Die Oberschule wird ihre pädagogischen Schwerpunkte im Ganztag in den folgenden Bereichen setzen:

  1. Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik um Wissenslücken aufzuarbeiten (Es soll dabei im Fach Deutsch insbesondere um die Verbesserung der Lesefähigkeit und des Verständnisses von Texten als Grundlage für Lernerfolge in allen Fächern - außer Fremdsprachen - gehen.)

  2. Hilfe bei der Bewältigung von Hausaufgaben, auch unter der Berücksichtigung von zusätzlichem Methodentraining

  3. Verstärktes Lerncoaching um Schülerinnen und Schüler zu helfen, sich für den Schulbesuch und auch in der Schule zu organisieren

  4. Schulung der Sozialkompetenz im Sozialtraining und im Seminar ‚Perspektiven und Werte’ in Zusammenarbeit mit gEMiDe

  5. Hilfe bei der Lebens- und Berufsplanung (Expedition Lebensweg oder Are you fit for life?) mit den Modulen: Kaufen und Bezahlen, Geld und Haushalt, Eigene Wohnung, Schuldenfalle/Schuldenberatung, Vorsorge, Vermögensbildung, Führerschein und eigenes Auto

Die Schwerpunktsetzung verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Jahrgangsstufen:

  • Jahrgänge 5 bis 7

  • Aufarbeitung von Wissenslücken

  • Schulung der Lesefähigkeit und des Textverständnisses

  • Sozialtraining

  • Hausaufgabenhilfe

  • Lerncoaching

  • Jahrgang 8

  • Lerncoaching

  • Hausaufgabenhilfe

  • Benimmkurs

  • Sozialtraining

  • Jahrgänge 9 und 10

  • Lebens- und Berufsplanung

  • Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen

  • Lerncoaching

6.1 Klassen-AG

An einem der beiden gebundenen Tage wird die Klassen-AG in den Klassenstufen 5 bis 8 (zwei Unterrichtsstunden) stattfinden. In der Klassen-AG wird das Sozialtraining durchgeführt. Außerdem werden klasseninterne Probleme besprochen, organisatorische Dinge erledigt oder Aktivitäten bzw. Ausflüge und Klassenfahrten geplant.

6.2 Arbeitsgemeinschaften

Neben den unter Punkt 6 aufgeführten Angeboten wird es weiterhin ausreichend Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung geben. Die Schülerinnen und Schüler sind zur regelmäßigen Teilnahme für ein Schulhalbjahr verpflichtet. Die AG-Angebote sind jahrgangsübergreifend.

Während die 5. bis 8. Klassen neben der Klassen-AG an mindestens einer weiteren Arbeitsgemeinschaft teilnehmen müssen, bleibt für die 9. und 10. Klassen weiterhin das offene Ganztagsangebot bestehen, da diese Jahrgänge durch Praktika und die Vorbereitungen auf die mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfungen zeitlich stark beansprucht werden.

6.3 Arbeits- und Übungsstunden

In den Arbeits- und Übungsstunden am Vormittag soll der Lernstoff gesichert, angewandt und vertieft werden bzw. der Unterricht vor- und nachbereitet werden. Bestimmte Arbeiten wie z.B. das Vokabellernen, die Lektüre von Ganzschriften, die Vorbereitung von Referaten und weitere aufwändige Arbeiten müssen von den Schülerinnen und Schülern weiterhin zu Hause erledigt werden.

6.4 Fördermaßnahmen und Lerncoaching

Die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern erhalten jeweils zum Beginn des Schulhalbjahrs einen Übersichtsplan über die Angebote im Ganztag.

Die Einteilung in die Förderkurse, die Hausaufgabenhilfe und in das Lerncoaching am Nachmittag erfolgt durch die Klassen- und Fachlehrkräfte. Grundlage sind hierbei die Ergebnisse der für jede Schülerin und jeden Schüler zu erstellenden individuellen Lernentwicklung. Die Einteilung geschieht auch in Absprache mit den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern, deren Zustimmung notwendig ist.

Da den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern die Inhalte eines Lerncoachings oftmals unbekannt sind, werden sie darüber schriftlich informiert. Die Zustimmung der Eltern erfolgt ebenso schriftlich.

Die Fördermaßnahmen und das Lerncoaching sind Teil des verbindlichen Ganztagsangebots.

6.5 Projektarbeit und außerschulische Angebote

Mit folgenden außerschulischen Anbietern und Partnern sind Arbeitsgemeinschaften und Projekte geplant bzw. werden bereits Projekte durchgeführt:

  • gEMiDe (Gesellschaftliches Engagement von Migranten/Migrantinnen und Deutschen)

  • BNW (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft)

  • Studentinnen und Studenten der Universität Hannover

  • Musikschule der Landeshauptstadt Hannover

  • SV Ahlem

  • Lions’ Club

  • Smiley e.V.

  • Lesementoren

  • Stadtteilbibliothek im Stadtbezirk

  • Stadtteilorientierte Netzwerke

  • Arbeitskreis Bürger gestalten ein Mahnmal

Vernetzungsmöglichkeiten bestehen mit dem Ahlemer Wirtschaftskreis, dem Jugendzentrum Salem und mit dem Kulturtreff Plantage im Stadtbezirk. Hinzu kommen Projekte mit Institutionen (z.B. Museen), Betrieben, den Berufsbildenden Schulen und anderen Institutionen.

Im Rahmen des rhythmisiert gestalteten Ganztagsbetriebs werden außerunterrichtliche Angebote in künstlerisch-musischen, sportlich-spielerischen, sozialen, kommunikativen sowie in handwerklich-technischen Bereichen angeboten. Sie dienen einerseits der Entspannung und Erholung und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern andrerseits Interessen zu entwickeln und eigene Schwerpunkte zu setzen.

6.6 Mittagspause und Mittagessen

Die Mittagspause findet von 13.00 Uhr bis 13.45 Uhr statt.

Die Schule nimmt seit dem Schuljahr 2014/2015 an dem Mittagessenkonzept der Stadt Hannover teil. Ein gemeinsames warmes Mittagessen ist eingeführt (Klasse 5 bis 8). Die Teilnahme ist freiwillig. Selbstverständlich können auch Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen am Mittagessenangebot teilnehmen. Ein Mittagessenkonzept wurde erstellt und ein Essensbeirat wurde eingerichtet. Ziele des gemeinsamen Mittagessens sind:

  • die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls

  • die Vermittlung von Esskultur und Tischsitten

  • die Thematisierung von gesunder und nachhaltiger Ernährung in der Lebens- und Alltagswelt der Kinder und Jugendlichen

  • die verantwortliche Beteiligung an der Qualitätssicherung durch regelmäßige Evaluation.

7. Besondere Organisationsformen

7.1 Die Einführungsphase in Klasse 5

Zu Beginn der 5. Klasse soll es eine mindestens 3-tägige Einführungsphase geben um den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Grundschule in die Oberschule zu erleichtern. Zugleich soll die Klassengemeinschaft und die Integration der Schülerinnen und Schüler in die Schulgemeinschaft gefördert werden.

Inhalte der Einführungsphase werden sein:

  • Übungen zum besseren Kennenlernen

  • Schulrallye

  • Gemeinsame Veranstaltung mit den Patenklassen

  • Schulvertrag: Abnahme des Versprechens zur Einhaltung durch die Schulleiterin

  • Besprechen der Schulordnung

  • Besprechen der Sicherheitsmaßnahmen (Brandschutz/Evakuierung)

  • Arbeitsorganisation (Bücher, Mappen, Hausaufgabenheft)

7.2 Projektunterricht

In jedem Schuljahr soll Projektunterricht durchgeführt werden, der klassen- oder jahrgangsbezogen aber auch jahrgangsübergreifend sein kann. Hierbei wird besonders auf Projekte zur Gewalt- und Suchtprävention sowie zur Medienerziehung und zur Berufsorientierung Wert gelegt.

7.2.1 Gewaltprävention und Suchtprävention

Die Arbeit im Bereich Konfliktbewältigung und Gewaltprävention ist von großer Bedeutung, da ein positiv empfundenes Schulklima eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen von Lern- und Arbeitsprozessen für alle Schülerinnen und Schüler darstellt. An der Oberschule Ahlem bilden zunächst einmal das Leitbild, die Schulordnung, der Schulvertrag sowie die Grundsätze zur Vorbeugung von Gewalt die Grundlagen für das schulische Zusammenleben. Darüber hinaus werden sozial-emotionale Basiskompetenzen wie Hilfsbereitschaft, Friedfertigkeit, Kooperationsfähigkeit, Selbstreflexion, Empathie, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Toleranz, Verantwortungsbewusstsein und Höflichkeit in allen Bereichen des schulischen Wirkens an unserer Schule gefordert und gefördert. Um den Schülerinnen und Schülern Verantwortung für ihre Schule zu vermitteln, wird die Mitwirkung in schulischen Gremien und Arbeitsgruppen gefördert. Außerdem werden verschiedene, teils jahrgangsübergreifende Projekte zur systematischen Gewaltprävention durchgeführt (siehe Übersicht im Anhang).

Unsere Arbeit stützt sich dabei auf das pädagogische Konzept des Eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens nach Klippert1. Im Rahmen dieses Konzepts führen wir Teamentwicklungs- und Kommunikationstrainings durch.

In den zukünftigen Jahrgängen wird zudem mit dem übergeordneten Sozialkompetenztrainingsprogramm Lions Quest - Erwachsen werden gearbeitet werden. Hierbei erwerben die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Klassen-AG personale und soziale Kompetenzen, um Probleme konstruktiv und gesundheitsförderlich bewältigen zu können.

7.3 Methodenlernen

In den Schuljahrgängen 5 bis 10 sollen die Schülerinnen und Schüler prozesshaft und fächerübergreifend verschiedene methodische Kompetenzen erwerben (siehe Übersicht im Anhang). Um den Schülerinnen und Schülern gezielt die Möglichkeit zu bieten ihre Methodenkompetenz aufzubauen, zu festigen und zu erweitern, findet im 5. Jahrgang wöchentlich einstündig ein Methodentraining statt. Des Weiteren finden über das Schuljahr verteilt, je nach Klassenstufe, vier bzw. fünf Methodentage statt. In Jahrgang 5/6 geht es dabei insbesondere um Lern- und Arbeitstechniken im Bereich der Eigenorganisation des Lernprozesses. In den Jahrgängen 7 bis 9 sollen grundlegende Lerntechniken der Informationsentnahme und Informations-verarbeitung vermittelt werden. Die Methodentage im 10. Jahrgang dienen insbesondere der Prüfungsvorbereitung.

Die erlernten Methoden sollen im weiteren Verlauf des Schuljahres auch im Fachunterricht immer wieder gezielt mit den Schülerinnen und Schülern wiederholt und reflektiert werden. Hiermit soll langfristig, im Sinne des Eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens nach Klippert2, die Methodenkompetenz aufgebaut und gefördert werden.

Die Methodentage werden zu Beginn des Schuljahres durch die Planungsgruppe verbindlich festgelegt. Für die inhaltliche Vorbereitung der Methodentage sind die Lehrkräfte des jeweiligen Jahrgangs zuständig. Diese legen zu Beginn des Schuljahres fest, welches Klassenlehrerteam für welchen Methodentag und dessen Vorbereitung verantwortlich ist.

8. Berufsorientierende und berufsvorbereitende Maßnahmen

Maßnahmen zur beruflichen Orientierung und beruflichen Bildung an Praxistagen, zu denen u.a. Schülerbetriebspraktika, Erkundungen, Unterricht in Kooperation mit berufsbildenden Schulen, berufspraktische Projekte, praxisorientierte Lernphasen innerhalb des Fachunterrichts und andere Lernangebote gehören, dienen der Sicherung der Ausbildungsfähigkeit und Berufswahlkompetenz in einem umfassenden Sinne.

Berufsorientierende und berufsbildende Maßnahmen werden je nach Schwerpunktbildung für Schülerinnen und Schüler, die ein Profilangebot wählen, an mindestens insgesamt 30 Tagen, für Schüler und Schülerinnen, die den berufs-praktischen Schwerpunkt wählen, an mindestens 60 Tagen durchgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler sollen auf eine begründete Berufswahlentscheidung vorbereitet und zur Aufnahme einer Berufstätigkeit befähigt werden. Es soll ein erfolgreicher und nahtloser Übergang von der Schule in den Beruf geebnet werden.

In Kooperation mit Betrieben, Wirtschaftsverbänden, Berufsbildenden Schulen, der Berufsberatung und anderen außerschulischen Partnern werden berufsorientierende Maßnahmen auf der Grundlage der schulformspezifischen Zielsetzungen durchgeführt.

8.1 Schwerpunkte der Berufsorientierung an der HRS Heisterbergschule:

  • Informationsgewinnung

  • eigene Interessen und Fähigkeiten kennen lernen

  • Selbst- und Fremdeinschätzung abwägen

  • Berufswege und Berufe kennen lernen

  • Berufsfelder auswählen und Alternativen finden

  • Praxiserfahrungen sammeln

  • Berufsplanung und Bewerbung

  • Dokumentation

  • Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche

8.2 Umsetzung in den einzelnen Jahrgängen:

Jahrgang 8

  • Besuch des BIZ

  • Kompetenzfeststellung (Potenzialanalyse / Werkstattphase mit dem LEB)

  • Umgangsformenseminar / Bewerbungstraining

  • Modul ‚Berufswelterkundung‘

Jahrgang 9

  • zwei 2-wöchige Betriebspraktika

  • Bewerbungstraining in Kooperation mit der AOK

  • Unterrichtsverbund mit den BBS (BBS Handel, BBS 3, Anna-Siemsen-Schule)

  • Junior Scout Projekt

  • Ausbildungspaten

  • Modul: Berufswelterkundung

  • Praxistage in Kooperation mit Continental, Firma Krauss-Maffei Berstorff etc.

  • MINT-Projekte bei Volkswagen AG, Leibniz Universität

  • Berufsberatung

  • Schülerfirma

Jahrgang 10

  • Informationsveranstaltungen BBS

  • Berufsberatung

  • Praxistage in Betrieben

  • Ausbildungsbotschafter IHK

  • Junior Scout Projekt

  • Seminar: Auftritt und Wirkung

  • Schülerfirma

Die Schülerinnen und Schüler nehmen jahrgangsübergreifend an Ausbildungs- und Berufsmessen sowie am Zukunftstag und an Einzelprojekten teil.

9. Leistungsbewertung

Laut Erlass sind im 1. Halbjahr der 5. Klasse die in der Grundschule über die Schülerin/den Schüler gewonnenen Erkenntnisse zu berücksichtigen. Daher gelten die Bestimmungen zu den Notensprüngen auch für den Übergang von der Grundschule in die Oberschule. Jede Fachlehrkraft muss aus diesem Grund Einblick in die Zeugnisakten nehmen um die Note der Grundschule für ihr Fach zu berücksichtigen.

Die Benotung der Schülerleistungen in Fachleistungskursen und Wahlpflichtkursen erfolgt kursbezogen.

Die Grundlage für die Leistungsbewertung bilden die schriftlichen, mündlichen und die fachspezifischen Lernkontrollen.

Für die Anzahl der zu zensierenden schriftlichen Lernkontrollen gilt für die Jahrgänge 5 bis 10:

  • 5 bis 7 Lernkontrollen im Schuljahr in einem 5-stündigen Fach

  • 4 bis 6 Lernkontrollen in einem 4-stündigen Fach

  • 3 bis 5 Lernkontrollen im Schuljahr in einem 3-stündigen Fach

  • 4 schriftliche Lernkontrollen pro Schuljahr in einem 4-stündigen Profilfach

  • 2 Lernkontrollen pro Schuljahr in den 1- und 2-stündigen Fächern sowie im
    2-stündigen Profilkurs. Ausgenommen davon sind die Fächer Sport, Textiles Gestalten und Gestaltendes Werken.

Im 8. Schuljahrgang ist die Vergleichsarbeit im Fach Mathematik verbindlich.

Länge der Lernkontrollen:

  • im Fach Deutsch in den Jahrgängen 8 und 10 nicht länger als 3 Unterrichtsstunden

  • in allen anderen Fächern/Klassenstufen nicht länger als 2 Unterrichtsstunden. In der Regel dauern die Lernkontrollen in diesen Fächern 45 Minuten.

Bei Unterricht, der nur in einem Halbjahr erteilt wird, entscheidet die Fachkonferenz, ob eine oder zwei Lernkontrollen verbindlich sind.

Auf Beschluss der Fachkonferenz kann eine andere Form von Lernkontrolle an die Stelle einer schriftlichen Lernkontrolle treten. Diese Lernkontrolle muss schriftlich oder fachpraktisch dokumentiert werden. Die Lernkontrolle wird mündlich präsentiert.

Andere fachspezifische Leistungen sind:

  • der Praktikumsbericht

  • die Erstellung eines Produkts

  • die Planung, der Aufbau und die Durchführung eines naturwissenschaftlichen Versuchs

Ergänzend zum Zeugnis/Abschlusszeugnis erhalten die Schülerinnen und Schüler Zertifikate zu erworbenen berufsbezogenen Kompetenzen (siehe Klasse 9 und 10 bei Erwerb von berufsbezogenen Kompetenzen an 40 Tagen Unterricht).

10. Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten

Fundamental für einen erfolgreichen Bildungsprozess der Kinder und Jugendlichen ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Erziehungsberechtigten und Schule. Zum einen sind die Erziehungsberechtigten an den schulischen Belangen und Entscheidungsprozessen zu beteiligen, indem sie von den Lehrkräften vor allem regelmäßig über die Entwicklung ihres Kindes unterrichtet werden. Aber auch die Lehrkräfte ihrerseits benötigen Informationen der Erziehungsberechtigten über deren Kinder. Dieser gegenseitige Informationsfluss ist unbedingt erforderlich um Störungen im Bildungsprozess zu vermeiden und er wirkt sich förderlich auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen aus.

Vor allem Elternabende, Elternsprechtage, Einzelberatungen und besondere Informationsveranstaltungen dienen der regelmäßigen Information. So finden für die Erziehungsberechtigten einzelner Schuljahrgänge Informationsveranstaltungen insbesondere zu folgenden Themen statt:

Im Schuljahrgang 5 wird über die Aufgaben und Ziele der Oberschule informiert, ebenso über die Organisation des Unterrichts und über die Inhalte, Arbeitsweisen und das Schulleben. Auch über die Fremdsprachenregelung und die Schwerpunktbildung im Wahlpflichtunterricht, die möglichen weiteren schulischen Bildungsgänge und den Übergang in eine betriebliche Ausbildung sind die Erziehungsberechtigten in Kenntnis zu setzen.

Im Schuljahrgang 8 werden der Übergang in eine berufliche Ausbildung und die damit zu erwerbenden Berechtigungen, mögliche Schullaufbahnen im berufsbildenden und allgemeinbildenden Schulwesen mit den jeweils zu erreichenden Abschlüssen sowie Informationen über die Durchlässigkeit des Bildungswesens dargestellt. Zu diesen Veranstaltungen werden Vertreter und Vertreterinnen von berufs- und studienbezogenen Schulformen des Sekundarbereichs II und der Berufsberatung eingeladen.

Im Schuljahrgang 9/10 erhalten die Erziehungsberechtigten Informationen zu den Abschlussprüfungen in den Hauptfächern. Ihnen werden ebenso die zu erreichenden Abschlüsse und die damit verbundenen Voraussetzungen aufgezeigt.

11. Mitwirkung der Schüler und Schülerinnen

Die Schülerinnen und Schüler werden in den folgenden Gremien in schulische Themen und Entscheidungsprozesse einbezogen:

  • Schulvorstand

  • Gesamtkonferenz

  • Fachbereichs- und Fachkonferenzen

  • Ausschüsse

  • Essensbeirat

Voraussetzung für die Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler ist die Sicherstellung der Wahl der Schülervertretung, die Nutzung der Schulanlagen durch die gewählten Schülervertretungen, die SV-Stunde und die Schülervollversammlungen. Die Schülervertretung wird in ihrer Arbeit durch die SV-Beratungslehrkraft unterstützt. Die Schülervertretungsteams (Schülersprecherin/Schülersprecher und deren Stell-vertreter) besprechen sich regelmäßig mit der Schulleitung. Die Funktion der Klassensprecherin/des Klassensprechers und der Schülersprecherin/des Schüler-sprechers werden in Merkblättern beschrieben, die vor den jeweiligen Wahlen an die Schülerinnen und Schüler ausgehändigt werden. Auf diese Weise können sich die Schülerinnen und Schüler über die Anforderungen der Ämter informieren.

Die Schülervertretung organisiert ebenso die Einrichtung von Schüler-Arbeitsgemeinschaften und führt eigene Veranstaltungen durch, bei denen die AG Technik für die technischen Voraussetzungen sorgt.

Eine weitere Form der Mitwirkung ist die Schülerfirma, die von Schülerinnen und Schülern zusammen mit einer Lehrkraft des Fachs Wirtschaft organisiert wird. Schülerinnen und Schüler wirken ebenso beim Aufbau und in der Organisation der Schulbibliothek mit.

Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an der Öffentlichkeitsarbeit der Schule, indem sie Artikel für die Homepage und das Lokalblatt schreiben und Fotos machen.

Weitere Bereiche der Mitwirkung sind die Energiespargruppe, die Übernahme von Patenschaften für jüngere Schülerinnen und Schüler sowie die Mitgestaltung von Gedenkveranstaltungen im Rahmen der KZ-Mahnmalpatenschaft.

12. Schlusswort

Auf der Grundlage des Leitbildes und der Bestandteile des Schulprogramms
(s. Übersicht im Anhang), an deren Erfassung Mitglieder der Schüler- und der Elternvertretung, die pädagogischen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und das Kollegium mitgewirkt haben, vereint das vorliegende pädagogische Konzept bewährte Strukturen und neue Ideen.

Um die Schule fest im Stadtteil zu verankern, müssen jedoch noch mehr stadtteilbezogene Angebote in das bestehende schulische Angebot einbezogen werden.

Neben der Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit ist es Ziel unserer Schule, sowohl die Lernkompetenz der Schülerinnen und Schüler als auch ihre soziale und emotionale Entwicklung zu fördern sowie ihre kreativen und praktischen Fähigkeiten zu schulen. Durch konsequente Differenzierung im Unterricht soll die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen erreicht werden. In der Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf gewinnen die anderen Schülerinnen und Schüler wichtige Lebenserfahrungen.

Die Gestaltungsspielräume der Oberschule unterstützen diese Ziele.

Teile des vorliegenden Konzepts müssen noch ausgestaltet bzw. überdacht werden. Dies ist die Aufgabe der Planungsgruppe. Der Informationsaustausch mit dem Kollegium, den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Schüler- und Elternvertretungen ist Bestandteil dieser Arbeit.

Der Schulvorstand wird letztendlich über das Gesamtkonzept entscheiden.

Das Gesamtkonzept unterliegt einer fortlaufenden Evaluierung, auf deren Basis es weiterentwickelt werden muss.

Hannover, den 26. 04. 2016

Übersichtsplan zum Methodenlernen




Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

5. Klasse

Einführungswochen bis zu den Herbstferien

(Checkliste Schultasche, Hausaufgabenheft, Hefte/Mappen führen, Gestaltung einer Heftseite, Vokabelheft und Formelsammlungen führen, Arbeitsplatzgestaltung)

Einzelarbeit Partnerarbeit Gruppenarbeit

Think – Pair – Share


Hausaufgaben / Tagesplanung/ Zeitmanage-ment


Lerntypen

Effektives Üben und Lerntipps

Vokabeln lernen/ eine Lernkartei einrichten

Lesetechniken


6. Klasse

Wiederholungs-zyklus

Üben für Klassenarbeiten/

Wie viele Wiederholungen sind nötig?

Texte markieren und unterstreichen

Informationen zusammenfassen

Brainstorming

(Begriffs-Netzwerke bilden)

Informationsbeschaffung

(Nachschlagewerke/ Internet)

Referate vorbereiten


7. Klasse

Wiederholungs-zyklus

Lernplakate gestalten


Mind-Mapping

Präsentations-techniken I


Visualisierungstechniken

(Powerpoint, Plakate)

Notizen machen

8. Klasse

Wiederholungs-zyklus

Präsentations-techniken II

(Zitieren, Quellenangaben)

Wissenswertes zum Gedächtnis

Selbstüberprüfung

Argumentieren

Kommuni-kationstraining

9. Klasse

Wiederholungs-zyklus

Flussdiagramm anfertigen

Projektarbeit

Bewerbertraining


10. Klasse

Wiederholungs-zyklus

Zeitplanung Prüfungs-vorbereitung

Diagramme und Tabellen entwerfen

Training Abschluss-arbeiten

Training Abschlussarbeiten

Training Abschluss-arbeiten

Gewaltprävention und Suchtprävention


Inhalte des Sozialtrainings und der Teamentwicklung3

Projekte zur systematischen
Gewaltprävention

Projekte zur systematischen Suchtprävention

5. Klasse

  • Schulordnung

  • Schulvertrag

  • Klassenregeln

  • Leise Stimme

  • Selbstreflexion (z. B. anhand des Verhaltens im Unterricht)

  • erfolgreiche Einzel- und Partnerarbeit

  • Die anderen und sich selbst kennenlernen

  • Stärken und Schwächen wahrnehmen und akzeptieren (siehe Inklusion)


  • Sozialtraining im Jugendgäste-haus Gailhof (Klassenfahrt)

  • Klassenrat

  • Kinderrechte

  • Reit-AG

  • Sportturnier „Fair Play Cup“


6. Klasse

  • Ich- und Du- Botschaften

  • Sich in den anderen einfühlen

  • Miteinander reden und arbeiten

  • Gewalt in unserer Sprache - Beleidigungen

  • Wie streite ich richtig?

  • Klassenrat

  • Reit-AG

  • Sportturnier „Fair Play Cup“

  • Workshop I
    Medienkompetenz jetzt! (Smiley e. V.)

7. Klasse

  • Aktives Zuhören

  • Feedback geben

  • Kooperation üben

  • Außenseiter in der Klasse

  • Klassenrat

  • Zivilcourage, Gewaltprävention mit der PI West/ Herrn Borgfeld und Herrn Wesely

  • Sportturnier „Fair Play Cup“

  • Reit-AG

  • Workshop I
    Medienkompetenz jetzt! (Smiley e. V.)

  • Suchtprävention mit der PI West


8. Klasse

  • Bewältigen von Angst und Ärger

  • Mit Konflikten konstruktiv umgehen

  • Klassenrat

  • Benimmkurs

  • Reit-AG

  • Sportturnier „Fair Play Cup“

  • Cyber Licence

9. Klasse

  • Formen von Gruppenarbeit (Gruppenpuzzle, kooperatives Üben)

  • Patenschaften für die 5. Klassen

  • Aktivitäten im Rahmen der Mahnmalpatenschaft

  • Sportturnier „Fair Play Cup“

  • Reit-AG

  • AG Lebensbewältigung (Expedition ins Leben)

  • Besuch der Jugend-arrestanstalt in Nienburg/ Weser

10. Klasse


  • Schülerinterventionsteam

  • Aufsichtsbeteiligung

  • Einbindung in die Aufsicht bei Fahrten, Feiern, Pausen

  • Seminar Auftritt und Wirkung

  • Besuch des Amts- bzw. Landgerichts Hannover

  • Aktivitäten im Rahmen der Mahnmalpatenschaft

  • Sportturnier „Fair Play Cup“

  • Reit-AG

  • Suchtprävention (in Kooperation mit ‚Neues Land’/Ahlem bzw. Lazarus)

Das Leitbild

In unserer Schule sollen sich alle wohl fühlen. Wir legen besonderen Wert auf Gewaltfreiheit, Toleranz und Zivilcourage. Deshalb gehen wir freundlich, höflich und respektvoll miteinander um.

Eine vertrauensvolle, enge und offene Zusammenarbeit zwischen allen an der Schule Beschäftigten sowie der Schüler- und Elternschaft ist uns sehr wichtig.

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und helfen ihnen dabei, individuelle Neigungen zu erkennen und Stärken auszubauen.

Wir legen Wert auf das Erlernen und Ausüben sozialer Kompetenzen. Diese beinhalten die Übernahme von Verantwortung für sich selbst, für andere und für die Umwelt sowie die Entwicklung von Konflikt- und Empathiefähigkeit und das Einhalten von Regeln.

Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern ein breit gefächertes Wissen vermitteln und sie auf ihr Berufsleben vorbereiten.

Das selbstständige Lernen unser Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig.

Unser Ziel ist es auch, unseren Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, das Schulleben aktiv mit zu bestimmen und mit zu gestalten.

Zu Leitsatz Nr. 1:

Die Regeln für den Umgang miteinander sind in der Schulordnung und im Schulvertrag festgeschrieben.

Zu Leitsatz Nr. 2:

Die Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit an Ansprechpartner ihres Vertrauens wie unsere Sozialpädagogin und auch an die Lehrerinnen und Lehrer wenden.

Die Schulleitung, die Lehrkräfte und alle Mitarbeiter arbeiten kollegial zusammen. Die Kommunikation zwischen der Elternschaft und den Lehrkräften funktioniert gut.

Zu Leitsatz Nr. 3:

Die Arbeit in schulischen und außerschulischen Projekten sowie die Teilnahme an Wahlpflichtangeboten und Arbeitsgemeinschaften fördern die Persönlichkeits-entwicklung.

Zu Leitsatz Nr. 4:

Die aktive Gestaltung der Patenschaft für das Mahnmal Ahlem sowie das Sozialtraining im 5. Jahrgang tragen zum Erlernen und zu der Ausübung sozialer Kompetenzen bei.

Zu Leitsatz Nr. 5:

Die Bereitschaft, Leistungen zu erbringen und die Vermittlung fachlicher Kompetenz werden durch den Unterricht und die Projektarbeit gefördert.

Maßnahmen zur beruflichen Orientierung wie Betriebspraktika und Bewerbungs-trainings sind wichtige Bestandteile unserer schulischen Arbeit, in der wir mit außerschulischen Einrichtungen zusammenarbeiten.

Zu Leitsatz Nr. 6:

Eigenverantwortliches Lernen, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie die Anwendung von Lern- und Arbeitsmethoden werden im Unterricht und in der Projektarbeit zwar bereits vermittelt, sollen aber noch ausgeweitet bzw. weiter entwickelt werden.

Zu Leitsatz Nr. 7:

Die Fähigkeiten und Fertigkeiten, das Schulleben mit zu gestalten, werden in der SV-Arbeit und bei der Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler in den schulischen Gremien gefördert. Ebenso trägt dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler Feiern, Feste und andere schulische Veranstaltungen mit vorbereiten, durchführen und im Ahlemer Boten und auf der Homepage darüber berichten.

Eckpunkte des Schulprogramms (basierend auf dem Leitbild)

Sozial und verantwortlich handeln – Selbständig lernen –

Sich beruflich orientieren – Hilfen zur Lebensplanung erhalten



Persönlichkeitsentwicklung


Lernkompetenz

Berufs-orientierung und Lebensplanung

Verantwortung übernehmen

Soziales Handeln

Methodenlernen

Inhalts-bezogenes Lernen

Kooperationen/Praxistage


Energiespar-gruppe

Gewaltprävention (Zivilcourage, richtiger Umgang mit dem Handy, Reit-AG ...)

Methodenfahr-plan: beschaffen, erfassen, zusammen-fassen, aufbereiten, präsentieren

Lernstands-diagnosen (D, En, Ma) und Förderpläne/

Individuelle Lernentwick-lung

Betriebspraktika


MINT-Projekte

Mahnmal-patenschaft

Inklusion


Flüchtlingskinder

Umgang mit Medien:

Grundkenntnisse

Computer-führerschein

Cyber Licence

Arbeits- und Übungs-stunden

Potenzial-analyse

Schülerfirma

Sozialtraining

Klassen-AG

Schülerinterventions-teams/Streitschlichter

Rhythmisierung (Doppelstunden)

Profilunterricht (GuS, Te, Wir/Inf, Spra)

Schülerfirma

Schüler helfen Schülern

Suchtprävention

Lerncoaching

WPK und AG

BIZ-Besuch

Berufsberatung

Betriebs-erkundung

Zukunftstag

Klassenämter

Einzelfallhilfe

Kommuni-kationstraining

Fachleistungs-kurse

Ausbildungs-messe


SV-Ämter

Schulfahrten/Aktivtag

Teamarbeit

Projektarbeit

Unterricht in BBS

(Schüler-austausch)

Soziale Projekte



Seminar ‚Fit for Life’

Berichte für den Ahlemer Boten/die Homepage verfassen

Benimmkurs



Seminar ‚Auftritt und Wirkung’

AG Technik

Sportturniere/

Talentabend



Bewerbungs-training

Grundlage: Vertrauensvolle Zusammenarbeit von LK, Schülern und Eltern

Ziele des GTA: Fördern, sinnvolle Freizeitgestaltung, Interessen wecken, Talente fördern, gemeinsames Mittagessen und Tischsitten

1 Klippert, Heinz (201019): Methoden-Training. Übungsbausteine für den Unterricht: Beltz Verlag. Weinheim

2 Klippert, Heinz (201019): Methoden-Training. Übungsbausteine für den Unterricht: Beltz Verlag. Weinheim

3 Die hier aufgeführten Inhalte bilden die Grundlage für die jeweils kommenden Trainings in den aufsteigenden Jahrgängen.